Herzlich Willkommen

in der Propsteipfarrei St. Cyriakus, Bottrop

 




Einladung zu SonntagsSatt Light am 5. Februar

Menschen, die es schwer haben und sich über Begegnung freuen, sind jetzt ein Mal im Monat auch zu „SonntagsSatt Light“ eingeladen.

 

Am Kirchplatz 2/3 wird anders als bei SonntagsSatt das Essen ausgegeben, zum ersten Mal am Sonntag, 5. Februar, 13 bis 14 Uhr.

 

Behälter können mitgebracht werden oder sind vor Ort erhältlich.



Vorbereitungstreffen am 31. Januar für Gemeindefest

Zu einem Vorbereitungstreffen für das Gemeindefest in St. Ludgerus sind am Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, alle Interessierten eingeladen, die ihre Unterstützung mit Ideen oder Tatkraft zur Verfügung stellen möchten.

Das Fest findet an Fronleichnam, am Donnerstag, 8. Juni, statt. Geplant sind vielfältige Stände mit tollen kulinarischen Angeboten und ein buntes Unterhaltungs-Programm für Groß und Klein.

Ort für das Vorbereitungstreffen ist das Ludgerushaus, Ludgeristraße 6.



Frühstücksstube der kfd St. Ludgerus öffnet wieder am 9. Februar

Die beliebte Frühstücksstube in St. Ludgerus öffnet wieder. Am Donnerstag, 9. Februar, bietet die kfd ab 9 Uhr im Ludgerushaus wieder ein Frühstückbuffet an.

Verbindliche Anmeldungen sind erwünscht bis Montag, 6. Februar,

unter Telefon 02041-52116 (Stefanie Ashoff).

 



Kolpingsfamilie lädt am 4. Februar zur Versammlung ein

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Bottrop Mitte treffen sich am Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr im Saal der Pfarrei St. Cyriakus, Kirchplatz 2/3. Neben einem gemütlichen Waffelessen, bei der die Geburtstagkinder des vergangenen Jahres gefeiert und die Jubilare für teilweise 75-jährige Mitgliedschaft geehrt werden, halten sie auch die Jahreshauptversammlung ab. Der Tag endet mit dem gemeinsamen Gottesdienst um 18 Uhr in der Kirche St. Cyriakus.

 

Der Vorstand bittet um Anmeldung,

Telefon 63285, E-Mail margit-jung(at)gmx.de



Rund 120 Gäste beim Neujahrsempfang im Ludgerhaus

Neujahrsempfang der Pfarrei St. Cyriakus: Rund 120 Menschen waren der Einladung am Sonntag, 22. Januar gefolgt und fanden sich nach der Familienmesse in St. Ludgerus zu Begegnung und Austausch im Ludgerushaus ein. Propst Dr. Jürgen Cleve begrüßte die Gäste im Fuhlenbrock: „Wir stehen vor großen Herausforderungen“, betonte er mit Blick auf die anstehende Zusammenführung der Pfarreien St. Cyriakus und St. Joseph. Und mehr noch: „Wir leben in Zeiten, in denen viele von der Kirche enttäuscht sind“, sagte Cleve. Es sei wichtig, den Glauben so zu verkünden, dass Menschen ihn in Freiheit annehmen, aber auch ablehnen können.

 

Dabei stellte er den Wert der Gemeinschaft heraus. Denn Gemeinschaft sei oft anstrengend, vor allem aber erfüllend, hatte es zuvor auch Pastor Andreas Willenberg in seiner Predigt erklärt. Wegbereiter dieser Gemeinschaft sei nicht zuletzt das Pastoralteam der Pfarrei, das sich wie Mitglieder des Kirchenvorstands und des Pfarrgemeinderats an diesem Tag vorstellte. Die Mitarbeiter:innen im Pastoralteam brächten sich mit ihren speziellen Fähigkeiten ein und seien Ansprechparter:innen für die jeweiligen Orte und Bereiche der Pfarrei, erläuterte Propst Cleve, so unter anderen Anne-Kathrin Hegemann für die Kindertagesstätten, Christiane Hartung für STüCK.gut und Britta Walkowiak für Trauerbegleitung - nur einige der Aufgaben der Gemeindereferentinnen, die er beispielhaft für die Mitglieder im Team nannte.

 

Für den Kirchenvorstand, der sich unter anderem mit finanziellen und personellen Angelegenheiten der Pfarrei befasst, begrüßte Martin Oppermann die Anwesenden. Auch er warf einen Blick auf anstehende Handlungsfelder für das neue Jahr. Konkret bezog er sich dabei auf die Weiterentwicklung im Fuhlenbrock und auf die Zukunft der Kirche St. Bonifatius, für die eine neue Nutzung gefunden werden muss. Nicht zuletzt warf auch er die Frage auf, was aus der Stadtkirche werde, zeigte sich mit seinen Mitstreiter:innen jedoch „frohen Mutes“, auch diese Aufgabe anzugehen.

 

Als Vertreter des Pfarrgemeinderats betonte Christian Dupke, bereits Begonnenes wie den Pfarreientwicklungsprozess weiterzuführen, aber auch weitere große Themen wie die pastoralen Handlungsfelder des PGR zu vertiefen. Drei dieser Handlungsfelder gebe es unter den Überschriften „Öffentlichkeitsarbeit“, „Schöpfung bewahren“ und „Neue Wege“, die gefunden werden müssten, um mehr Menschen für den Glauben zu interessieren. Ein neues Handlungsfeld entstehe derzeit unter dem Titel „Ehrenamt“, bei dem zum einen Wertschätzung für bisherige Mitarbeiter:innen ausgedrückt werden solle, gleichzeitig versucht werde, neue hinzuzugewinnen.

 

Als „Echoraum“ bezeichnete Christian Dupke den Pfarrgemeinderat, der Ansprechparter für die Gläubigen sein wolle. An den Rat zugetragene Anliegen würden ernst genommen, auch wenn sicherlich nicht alle Wünsche erfüllt werden könnten. Ausdrücklich sprach er die Einladung aus, an den öffentlichen Sitzungen des PGR teilzunehmen. Dupke: „Unterstützen Sie uns. Es ist unsere Kirche.“


KiTa St. Bonifatus nach Umbau eingeweiht

Gemeindereferentin Anne-Kathrin Hegemann, Martin Oppermann, Mechthild Ischinsky (beide Kirchenvorstand), Propst Cleve, Bettina Höhner, Anne Berger und Barbara Wagner (Geschäftsführerin und Gebietsleiterin KiTa Zweckverband) v. l.
Gemeindereferentin Anne-Kathrin Hegemann, Martin Oppermann, Mechthild Ischinsky (beide Kirchenvorstand), Propst Cleve, Bettina Höhner, Anne Berger und Barbara Wagner (Geschäftsführerin und Gebietsleiterin KiTa Zweckverband) v. l.

Wo es an diesem Morgen grau und unfreundlich ist, ist es drinnen bunt und einladend: Am Samstag, 21. Januar, ist die renovierte und erweiterte KiTa St. Bonifatius eingeweiht worden. Rund 300 Gäste waren nach 18 Monaten Bauzeit zu diesem Anlass in den Fuhlenbrock gekommen. Auf etwa 900 Quadratmetern erstreckt sich nun das moderne Gebäude, das die Räume des ehemaligen Pfarrheims miteinschließt. Die ursprünglich dreigruppige Kindertagesstätte wurde auf fünf Gruppen erweitert. Somit gibt es nun zwei Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, eine Gruppe für Kinder unter drei Jahren, die es vorher nicht gab, und zwei Gruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren. „Ich freue mich, dass Ihr jetzt diesen neuen und schönen Ort habt“, betonte Propst Dr. Jürgen Cleve im Gottesdienst zur Eröffnung. Im Rahmen der Modernisierungsstratgie „KiTa 4.0“ ist die Einrichtung nicht nur größer geworden, sondern auch völlig neu ausgestattet worden.

 

Im Sinne der Partizipation konnten nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitplanen, wie die KiTa aussehen sollte, auch die Kinder durften ihre Wünsche äußern. Besonderheiten sind unter anderem mehrere Schwerpunkträume zu Themen wie Yoga, Malen, Konstruieren, Medien und Forschen. Eine Kletterwand und eine Spieldusche versprechen darüber hinaus Bewegung und Spaß, ebenso wie Podeste und breite Fensterbänke, die ausdrücklich von den Kindern als Sitzgelegenheiten benutzt werden dürfen. Bullaugen zwischen den Räumen und Sichtfenster in den Türen - beides auf Augenhöhe der Kinder - eröffnen den Blick nach außen und innen. Denn in der sogenannten teiloffenen KiTa können die Kinder selbstbestimmt ihren Interessen nachgehen, erklärt es Einrichtungsleiterin Bettina Höhner. Ein Anmeldesystem, bei dem die Kinder an einer Tafel ihr Bild an den Ort heften können, an dem sie sich aufhalten möchten, lässt den Wechsel in andere Räume zu.

 

97 Kinder besuchen derzeit die KiTa, 21 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ihnen zur Seite. Ein Aufzug sorgt für einen barrierefreien Zugang. Schließlich gibt es auch vier Inklusionskinder in St. Bonifatius. Noch im November hätte Bettina Höhner kaum daran geglaubt, dass alles pünktlich fertig wird. Bautechnische Probleme und ein Rohrschaden hatten für Verzögerungen gesorgt. Doch auch wenn es zwischenzeitlich schwierig war, so war der Umbau doch vor allem ein spannendes Projekt, sagt Barbara Wagner, Gebietsleiterin im KiTa Zweckverband, in dessen Trägerschaft sich die Einrichtung befindet. Ausdrücklich dankt sie allen Beteiligten nach dem Gottesdienst in St. Bonifatius, die alle den Prozess konstruktiv mitgestaltet hätten. Es habe eine enge Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei St. Cyriakus, dem Investor „KiTa Meyer & Monz Verwaltungs GmbH“, dem KiTa Zweckverband, genauso wie mit den Eltern und Mitarbeitern gegeben. Dadurch sei nicht nur eine moderne Einrichtung entstanden, die jetzt zu den größten Einrichtungen der Stadt zählt, sondern auch ein bedeutsamer Bildungsort für Familien in Bottrop. Ein Konfettiregen der Kinder zum Ende des Gottesdienstes hätte die Freude darüber kaum schöner ausdrücken können.


Spenden für die Aktion Dreikönigssingen noch bis Ende Januar

Wer die Sternsinger verpasst hat oder nicht empfangen konnte, hat noch bis Ende Januar die Möglichkeit, eine Spende auf folgendes Konto zu überweisen:

DE 30 3606 0295 0015 7500 65, GENODED 1BBE, Bank im Bistum Essen, Stichwort Sternsinger.

 

In der St.-Cyriakus-Kirche und im Pfarrbüro liegen zudem Segensaufkleber und Segensblätter aus.




Sternsinger:innen sammelten rund 34.000 Euro

„Kinder stärken, Ki4der schützen – in Indonesien und weltweit“ lautete das Motto der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen. Anders als noch im vergangenen Jahr, als die Corona-Pandemie die Aktion stark einschränkte, konnten die Sternsinger:innen in diesem Jahr wieder durch die Straßen der Pfarrei ziehen. Rund 120 Kinder und Jugendliche waren in St. Cyriakus im Einsatz, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Begleiter:innen und Helfer:innen, die die jungen Könige unter anderem mit einem Mittagessen versorgten. Rund 34.000 Euro an Spenden sind bisher bei der diesjährigen Aktion zusammengekommen.

 

Darüber hinaus waren die Sternsinger zu Besuch bei Oberbürgermeister Bernd Tischler, beim Mittagsgebet am Samstag in St. Cyriakus, bei den Sonntagsgottesdiensten in Herz Jesu, St. Suitbert und St. Ludgerus und erstmalig mit einer Gruppe erwachsener Sternsinger auch auf „Kneipentour“ am Freitagabend. Allein dabei wurden knapp 800 Euro an Spenden gesammelt. Den Abschluss bildete das Weihnachtsliedersingen am Sonntagnachmittag im Fuhlenbrock. Gedacht ist das Angebot vor allem für Menschen, die die Sternsinger nicht erreicht haben. Doch mittlerweile hat das Singen Tradition, und viele kommen trotz des Besuchs der jungen Könige. In diesem Sinne waren nachmittags etwa 85 Gemeindemitglieder im Ludgerushaus, um die Sternsinger zu erleben und am Singen teilzunehmen.

 

 

Informationen zur 65. Aktion Dreikönigssingen

Beispielland der Aktion 2023 ist Indonesien. Die Sternsinger stellen dabei den Schutz von Kindern vor Gewalt in den Mittelpunkt und machen auf Mädchen und Jungen aufmerksam, die unter physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt leiden. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit. Seit der ersten Aktion 1959 haben die Sternsinger rund 1,27 Milliarden Euro gesammelt.


Missionsärztliche Schwestern laden zu Angeboten ein

Die Missionsärztlichen Schwestern laden auch in diesem Jahr zu verschiedenen Angeboten ein. Abgesehen von „Hoffnung tanken am Abend“, das in der Regel ein Mal im Monat immer mittwochs um 18.30 Uhr in St. Cyriakus stattfindet, sind das unter anderen Angebote zur Kontemplation oder auch Wandern in Gemeinschaft.

 

Eine komplette Übersicht bietet das Jahresprogramm, das hier zum Download bereitsteht.

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Angebote Missionsärztliche Schwestern
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Sternsinger:innen zu Besuch im Bottroper Rathaus

Foto: Stadt Bottrop
Foto: Stadt Bottrop

Am Freitag, 6. Januar, hat Oberbürgermeister Bernd Tischler eine Abordnung der Bottroper Sternsinger im Ratssaal empfangen. Für den Oberbürgermeister ist diese Begegnung immer der erste festliche Termin im neuen Jahr.

 

Mit Blick auf die nunmehr 65. Aktion lobte der Oberbürgermeister die Sternsinger für ihren Einsatz und ihre Solidarität mit den Altersgenossen weltweit, denen es oft nicht so gut geht. Tischler: „Hinter dem Dreikönigssingen steht der Gedanke, Kindern in Not zu helfen. Auf der ganzen Welt gibt es Kinder, die unter Krieg, Armut oder Hunger leiden. Viele Länder haben nun zudem mit der Ausbreitung des Corona-Virus zu kämpfen.“ Bernd Tischler bedankte sich für das Engagement bei den bunt gewandeten Sternsingern: „Ihr könnt auf euer Engagement wirklich stolz sein - ich bin es auf jeden Fall!“ Zur Unterstützung der Aktion überreichte Tischler einen Spendenbeitrag für die Sammelschatulle. Propst Dr. Jürgen Cleve wies auf den weiteren besonderen Stellenwert des Sternsingereinsatzes hin: „Ihr bringt den Segen Gottes, sagt den Menschen Gutes - was gerade in der heutigen Zeit wichtig ist!“ Am Eingangsportal des Rathauses schrieben die Sternsinger den traditionellen Segensspruch „20*C+M+B*23“ rechts und links neben dem Haupteingang an.

 

Die 65. Sternsingeraktion seit 1959 lenkt in diesem Jahr den Blick nach Asien und hier speziell zur ALIT-Stiftung in Indonesien. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt ALIT unter den Vorgaben Kinderschutz und Kinderpartizipation an mehreren Standorten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen gefährdet sind oder Opfer von Gewalt wurden. Die Bottroper Sternsingeraktion ist seit vielen Jahren die größte und erfolgreichste Hilfsaktion Bottroper Kinder für Kinder in Not.


Präventionsschulung gegen Missbrauch am 25. Februar

Unter dem Motto „Augen auf – hinsehen!“ sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen der Pfarrei, die noch nicht geschult wurden oder nach fünf Jahren eine Vertiefung benötigen, am Samstag, 25. Februar, 9.30 bis 16.30 Uhr, zu einer Präventionsschulung gegen sexuellen Missbrauch eingeladen.

 

In der Basis-Plus-Schulung erfahren die Teilnehmer:innen unter anderem etwas über das Täterprofil, ebenso über die richtigen Schritte, die im Falle eines Verdachts vorzunehmen sind.

 

Die Schulung findet in den Räumen der katholischen Erwachsenen und Familienbildungsstätte Bottrop, Am Pferdemarkt 4, statt. Anmeldung bei Mechthild Ischinsky, E-Mail praevention(at)st-cyriakus.de




Bistum Essen trauert um emeritierten Papst Benedikt XVI.

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck würdigte den am Silvestermorgen verstorbenen Papst emeritus Benedikt XVI. als „einen großen Theologen“. „Er war ein Gelehrter und ein Mann größten Wissens, der von vielen Wissenschaftlern und suchenden Menschen hoch geachtet wurde“, sagte Overbeck. Die Vertiefung des Glaubens und des geistlichen Lebens sowie der Dialog mit den verschiedenen Kräften und Strömungen unserer Zeit sei dem Verstorbenen lebenslang eine Herzensangelegenheit gewesen. Darin habe er die Botschaft des II. Vatikanischen Konzils lebendig gehalten.

 

Overbeck: „Benedikt XVI. war sich bewusst, dass sich die Kirche sehr ändere und auf der ganzen Welt neu werde.“ Darum habe er unermüdlich gepredigt, darum habe er auch weit über seine Kräfte hinaus Reisen unternommen und sei unzähligen Menschen begegnet. Sich selbst habe der Papst nicht wichtig genommen, so der Ruhrbischof weiter. „Wichtig war ihm dagegen, Veränderungen in Lehre und Praxis der Kirche stets unter dem Aspekt der Wahrung von Kontinuität zu bedenken und notwendige Weiterentwicklungen ohne Brüche zu gestalten.“ Deshalb habe Benedikt XVI. aber nicht stur an alten Formen festgehalten. „Er hat mehr als manche seiner Vorgänger zur Erneuerung der Kirche beigetragen“, betonte Overbeck.

 

Mit Dankbarkeit erinnert sich der Ruhrbischof auch an seine Priesterweihe durch den damaligen Kardinal Josef Ratzinger 1989 in Rom. Der Bischof legt dabei den Weihekandidaten die Hände auf den Kopf und betet still um die Kraft Gottes, des Heiligen Geistes. Damals habe ihm der spätere Papst gesagt: „Diese Geste ist ein wunderbares Zeichen. Es gibt keinen Menschen, der nicht unter den Händen Gottes geborgen ist.“ Diese einfache Botschaft bleibe uns auch als sein Erbe, so Overbeck. „Papst emeritus Benedikt XVI. möge das ewige Leben in Gott finden und in seinen treuen Händen geborgen sein, denn wer glaubt, ist nie allein. Das gilt erst recht, wenn unser irdisches Leben zu Ende ist.“




Neue Termine für Bibel-Teilen per Zoom im Jahr 2023

Zum „Bibel-teilen“! per Zoom lädt auch im Jahr 2023 Diakon Carsten Ossig mit seinem Team ein.

 

Immer mittwochs in der Zeit von 19 bis 19.45 Uhr sprechen die Teilnehmer:innen über das Evangelium des nächsten Sonntags. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, eine Teilnahme ist auch an Einzelterminen möglich. Wer mitmachen möchte, kann sich per E-Mail anmelden: carsten.ossig(at)st-cyriakus.de. Die Zugangsdaten für die Videokonferenz werden dann verschickt.

 

Termine in der ersten Jahreshälfte sind:

1. März, 29. März, 26. April, 24. Mai und 28. Juni.




Eberhard Lang und Margit Jung erhalten Ehrenzeichen

Gabriele Eichwald-Wiesten, Eberhard Lang, Margit Jung und Stadtdechant Propst Dr. Jürgen Cleve (v. l.)
Gabriele Eichwald-Wiesten, Eberhard Lang, Margit Jung und Stadtdechant Propst Dr. Jürgen Cleve (v. l.)

Für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Bottroper Stadtkirche sind Eberhard Lang und Margit Jung jetzt mit dem Ehrenzeichen des Bistums Essen ausgezeichnet worden. Beim Jahresabend des Bottroper Katholikenrates am Freitag, 25. November, überreichte Stadtdechant Propst Dr. Jürgen Cleve den beiden Engagierten die Ehrung, die von Franz Kardinal Hengsbach gestiftet wurde, in Form von Urkunde, Anstecknadel und Medaille. „Lichtvolle Momente, Wärme und Zuversicht“, verbinde sie mit den beiden Geehrten, betonte Gabriele Eichwald-Wiesten, die neue Vorsitzende des Katholikenrats. Jung und Lang hätten sich eingebracht und herausgewagt und damit gezeigt „was in ihnen lebt“. Parteinahme für die Armen und Schwachen in der Stadt Bottrop, Solidarität und Mitleiden seien sichtbare Zeichen dafür gewesen, so Eichwald-Wiesten.

 

Eberhard Lang war seit 2014 Vorsitzender des Bottroper Katholikenrats. In dieser Aufgabe organisierte und gestaltete er im Jahr 2018 maßgeblich das große Barbaramahl – ein Wohltätigkeitsessen, das seit seinem Start im Kulturhauptstadtjahr 2010 wechselnd in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets stattfindet. Ein weiteres wesentliches Projekt, das der 79-Jährige als Mitglied des Katholikenrats begleitete, war die sogenannte Lesewand. Am ehemaligen katholischen Stadthaus zeigt sie auf einer Breite von 14 Metern die Bottroper Stadt- und Kirchengeschichte und war ebenfalls ein Beitrag der Kirchen zum Kulturhauptstadtjahr. Lange Jahre war Eberhard Lang, der wie Margit Jung in der Propsteipfarrei St. Cyriakus beheimatet ist, zudem Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. Bis heute ist er für den Barbaraheim e. V. im Einsatz, der aus der ehemaligen und gleichnamigen Kirchengemeinde hervorgegangen ist. Auch wenn er den Vorsitz des Katholikenrats in diesem Jahr abgegeben hat, bleibt er weiterhin Mitglied. Er nimmt aktiv am kirchlichen Leben teil und bringt sich in kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen der Stadtgesellschaft ein.

 

Margit Jung gehörte seit rund 20 Jahren dem Bottroper Katholikenrat an. Sie scheidet in diesem Jahr unter anderem aus gesundheitlichen Gründen aus. Prägend für die vergangenen zwei Jahrzehnte waren für sie beispielsweise die Besuche von Katholikentagen und Ökumenischen Kirchentagen mit der Umsetzung unterschiedlicher Projekte. Darüber hinaus zählte auch die Installation der Ausstellung „Schätze“ in der ehemaligen Bottroper Kirche Heilig Kreuz – heute Kulturkirche – dazu, mit der die Umnutzung sakraler Bauten thematisiert wurde. Die 65-Jährige ist außerdem in die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen entsandt. 2019 organisierte sie maßgeblich den „Ökumenischen Stadtkirchentag“, der ohne ihren großen Einsatz nicht hätte stattfinden können. Margit Jung liegt auch die katholische Verbandsarbeit am Herzen. Seit 1991 gehört sie der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) an – 22 Jahre davon im Vorstand. 2006 wurde sie Mitglied der Kolpingsfamilie Bottrop Mitte und sorgt unter anderem als Sprecherin des Kolping-Bezirksverbands Bottrop dafür, die Kolpingsfamilien der Stadt zusammenzuführen. Mit der 2018 von ihr ins Leben gerufenen interkulturellen und interreligiösen Frauengruppe „Effata“ leistet die SPD-Ratsfrau darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Dialog und zur Integration in der Stadtgesellschaft.


Brief an die Pfarreien zur weiteren gemeinsamen Zusammenarbeit

 

Ein gemeinsamer Brief der Gremien der Pfarrei nimmt das 

Schreiben Bischof Dr. Franz-Josef Overbecks vom 13. November zur Zusammenführung der Pfarreien St. Joseph und St. Cyriakus auf. Dieser Brief wird am Wochenende des ersten Adventsonntages in den Gottesdiensten verlesen. Er liegt in gedruckter Form auch in den Kirchen aus und steht hier zum Download bereit.

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Info-Brief Pfarreien
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Sommerzeltlager: Mit der KjG durch Raum und Zeit reisen

Junge Abenteurerinnen und Abenteurer sind beim Sommerzeltlager der KjG St. Elisabeth und Ludgerus gefragt. Denn wenn es vom 26. Juni bis 5. Juli 2023 mit dem Kinder- und Jugendverband an den wunderschönen Diemelsee geht, lautet das Thema „Wir reisen durch Raum und Zeit“.

 

Im Sauerland erwartet Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 9 bis 16 Jahren ein Zeltplatz direkt am Seeufer, Lagerfeuerabende, Spiele, Workshops und ein spannendes Programm. Schließlich sollen Wissenschaflter herausgefunden haben, dass sich ein Riss in Raum und Zeit befindet, der sich stetig ausbreitet. Wer mitkommt, erfährt mehr…

 

Die Kosten für die Fahrt betragen 379 Euro. Geschwisterkinder und KjG-Mitglieder bezahlen 359 Euro. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter www.kjg-bottrop.de und auch hier zum Download.

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Anmeldung zum Sommerlager
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Bistum Essen setzt in Bottrop auf eine gemeinsame Pfarrei

Eine gemeinsame Stadtpfarrei für Bottrop – diese Perspektive für die gut 37.000 Menschen katholischen Glaubens in dem zum Bistum Essen gehörenden Stadtteilen werden die haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den beiden bisherigen Pfarreien St. Joseph und St. Cyriakus in den kommenden Monaten angehen. Deren Zusammenführung „soll möglichst bis Herbst 2024, aber spätestens im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein“, schreibt Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck in einem Brief an alle Mitglieder der katholischen Kirche, der an diesem Sonntag in den Gottesdiensten verlesen wurde. Die zum Bistum Münster gehörende Pfarrei St. Johannes der Täufer in den nördlichen und ländlich gelegenen Bottroper Stadtteilen Kirchhellen, Grafenwald und Feldhausen ist von der Neuordnung nicht betroffen.

 

Die Perspektive eine gemeinsamen Stadtpfarrei – ähnlich wie in der Nachbarstadt Gladbeck – hatte der Bischof bereits angeregt, als er vor rund fünf Jahren die Voten der beiden Pfarreien im Rahmen der Pfarreientwicklungsprozesse bestätigt hatte. Nun wird der Plan mit dem Wechsel von Pfarrer Martin Cudak nach Oberhausen-Osterfeld konkret. Cudak, der am Sonntag auf eigenen Wunsch nach 12 Jahren als Pfarrer von St. Joseph verabschiedet wurde, wechselt zum 1. Advent als Pastor in die Oberhausener Pfarrei St. Pankratius.

 

Für die dann folgende Übergangszeit hat Overbeck zunächst Pastor Slawomir Galadzun beauftragt, von Anfang Dezember bis Ende Mai als Pfarradministrator die Pfarrei St. Joseph zu leiten. Anschließend wird Propst Jürgen Cleve, Stadtdechant und Pfarrer von St. Cyriakus, die Leitung von St. Joseph zusätzlich zu der von St. Cyriakus übernehmen. „Gemeinsam mit den Mitgliedern der Gremien und den Pastoralteams der beiden Pfarreien St. Joseph und St. Cyriakus wird er den Schritt zu einer Stadtpfarrei sorgfältig vorbereiten“, kündigt Bischof Overbeck an.

 

Overbeck betont: „Die engen Bezüge zwischen den Pfarreien St. Joseph und St. Cyriakus und das Lebensgefühl der Menschen in Bottrop sprechen dafür, in Bottrop perspektivisch eine Stadtpfarrei zu bilden.“ In den vergangenen Jahren sei deutlich geworden, „dass die Aufgabe unserer Pfarreien darin besteht, einen Ordnungsrahmen für die Seelsorge, die kirchlichen Aktivitäten und die Entwicklung kirchlicher Orte zu bilden“. Eine zukünftige Stadtpfarrei für Bottrop habe eine Größe, innerhalb derer diese Aufgabe gut wahrgenommen werden könne. Die Zusammenführung der beiden Pfarreien sehe er dabei „als einen Prozess des Zusammenwachsens, der an die bisherige Zusammenarbeit anknüpft. Was in den letzten Jahren umgesetzt und geplant wurde, wird künftig in einem gemeinsamen Rahmen weitergeführt“, so Overbeck.


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Brief Bischof Dr. Franz-Josef Overbecks an die Pfarrei St. Joseph
2022-11-09 Brief an Pfarreien St_ Joseph
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Start der neuen Erstkommunionvorbereitung

 

Auf unsere Homepage finden Sie schon jetzt alle Informationen rund um die Erstkommunion.

Die Einaldungsschreiben werden bis zum 20.08. an alle Haushalte zugestellt, deren Adresse uns vorliegt. Sollten Sie bis dahin keine Information erhalten haben, können Sie sich die Informationen auch hier herunterladen:




Prälat Rolf Linse organisiert seit 50 Jahren Hilfe für Indien

Seit einem halben Jahrhundert setzt sich Prälat Rolf Linse unermüdlich für die von ihm gegründete „Indienhilfe Bottroper Realschüler“ ein. Viele Bottroper kennen ihn von seinem Verkaufsstand auf dem Markt an der St.-Cyriakus-Kirche, den der 89-Jährige mittlerweile nicht mehr betreibt. Wohl aber ist er immer noch Ansprechpartner für die Hilfsorganisation, mit der er in den vergangenen 50 Jahren viereinhalb Millionen Euro an Spenden eingenommen hat.

 

Begonnen hatte die Hilfe zunächst mit der Unterstützung von Jungen mit Behinderung und deren Ausbildung, ausgeweitet wurde sie im Laufe der Zeit unter anderem auch für mittellose kranke Menschen, den Bau von Schulen, Krankenhäusern und Kirchen, ebenso für die Ausbildung von Ordensfrauen und Priesternachwuchs. 28 Mal ist Prälat Linse in den vergangenen fünf Jahrzehnten in Indien gewesen, fünfmal auch in Begleitung von Schülerinnen und Schülern. Zu einem Indien-Experten hat er sich dabei entwickelt, der regelmäßig in Ausstellungen und Vorträgen informierte. In St. Bonifatius im Fuhlenbrock gibt eine Dauer-Ausstellung Einblick in die Geschichte der Organisation.

 

Auch zahlreichen Ehrungen hat er für sein Engagement erhalten, unter anderem 2002 die Ernennung zum Prälaten durch Papst Johannes Paul II. und 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Erst jüngst erhielt er noch Post von Oberbürgermeister Bernd Tischler, der ihm für 50 Jahre Indienhilfe dankte. Einen herzlichen Glückwünsch an Prälat Linse zum runden Jubiläum und ein großes Dankeschön für seinen Einsatz!


Neuer Flyer informiert über Ansprechpartner:innen

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Ansprechpartner:innen aus dem Pastoralteam
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Eine neuer Fyler informiert über die Ansprechpartner:innen aus dem Pastoralteam in den pastoralen Räumen der Pfarrei. Das Faltblatt liegt in den Kirchen aus und kann auch hier heruntergeladen werden.




Die neuen Messdienerpläne sind online...

Die neuen Messdienerpläne stehen ab sofort für euch zum Herunterladen auf der Messdienerseite bereit. So könnt ihr auch unterwegs darauf zugreifen.




Ukrainehilfe bittet um Unterstützung für Füchtlinge

Die Ukrainehilfe der Stadtkirche Bottrop ruft zur Unterstützung der Menschen der beiden neuen Flüchtlingseinrichtungen an der Schubertstraße und an der Hans-Böckler-Straße auf.

 

Wer helfen möchte, kann das beispielsweise durch das Angebot von Gesprächsgruppen, mit gemeinsamen Spaziergängen, Verbindungen zu Sportgruppen, durch gemeinsames Kochen und Angebote für Kinder, aber auch durch materielle Hilfe wie Kleidung, Fahrräder, Spielzeug oder Schulmaterial. Für weitere Informationen können sich Interessierte per E-Mail wenden an ukrainehilfe(at)stadtkirche-bottrop.de




St. Cyriakus weiht neues Haus Kirchplatz 2-3 ein

Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.
Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.

 

Mit einem feierlichen Festakt und Vertretern aus Kirche und Gesellschaft hat die Propsteipfarrei St. Cyriakus am 11. Juni das neue Haus Kirchplatz 2/3 eröffnet. Propst Dr. Jürgen Cleve begrüßte rund 80 geladene Gäste im großen Saal in der ersten Etage. Nach Grußworten und Gebet - musikalisch umrahmt von Kirchenmusikerin Bogyung Kim am Klavier -  wurde der Grundstein im Erdgeschoss enthüllt und gesegnet. Im Anschluss segnete der Propst auch alle weiteren Etagen. Bis zum Nachmittag wurde das Haus dann mit Führungen der Öffentlichkeit präsentiert.

 

„Das ist ein wichtiger Ort für uns alle“, betonte Propst Cleve beim Festakt. Es sei ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, ein Ort „mitten in der Stadt“, so Cleve über das neue Haus, das unmittelbar neben der St.-Cyriakus-Kirche liegt. Mit Entschiedenheit hätte sich die Pfarrei noch unter Propst Paul Neumann für den Neubau entschieden, um zentral in Bottrop anwesend zu sein.

 

Bereits im Jahr 2014 hatten die Pläne für das Haus Kirchplatz 2/3 begonnen. Martin Oppermann, stellvertretender Kirchenvorstand, und Marie-Luise Schrader vom Pfarrgemeinderat dankten allen, die seither an der Umsetzung der Pläne gearbeitet hatten. „Dieses schöne Ergebnis wird heute mit Ihnen gefeiert“, sagte Martin Oppermann.

 

Ein besonderer Dank ging dabei an Dieter Hoffmann, der die Arbeiten am Bau seitdem ehrenamtlich koordiniert hatte. Mit viel Herzblut präsentierte er die Entwicklung des Hauses, das von Architekten aus dem Haus „FEJA + KEMPER“ entworfen wurde.  Sein Bildvortrag - angefangen von einer „Perspektivwerkstatt“ unter der Überschrift „Chancen des Projekts Kirchplatz 2/3“ über den Architektenwettbewerb und die ersten Bauschritte bis hin zu Schwierigkeiten bei der Stahllieferung für das Treppenhaus, die letztendlich auch die Eröffnung zeitlich nach hinten verschoben hatten -  machte deutlich, was in den vergangenen Jahren geschehen war. Mit Blick auf das Protokoll der Werkstatt vor acht Jahren zeige sich, dass sich damalige Ideen erfüllt hätten, erklärte Hoffmann, wie beispielsweise Raum für alle Gruppen und Verbände zu bieten, ebenso für moderne citypastorale Angebote etwa mit „STÜCK.gut“ im Erdgeschoss des Hauses.

 

„Kirche geht hier einen besonderen Weg“, unterstrich auch Architekt Franz-Josef Feja. Mit einem Haus, das die Menschen einlade, übernehme Kirche Verantwortung für die Menschen in der Stadt. Der besondere Anspruch, für die Menschen da zu sein, hatte auch architektonisch ausgedrückt werden sollen. So ließen die großen Glasfenster an der Außenfassade es zu, dass innen und außen miteinander kommunizierten. Das neue Haus sei zwar eigenständig, füge sich aber gut ein, es habe eine eigene Identität, sei aber Teil der Stadt. „Ich wünsche Ihnen, dass das pralle Leben hier stattfindet“, so der Architekt.

 

Als eine „absolute Bereicherung für die Stadt“, bezeichnete Oberbürgermeister Bernd Tischler Kirchplatz 2/3. Es sei auch ein Symbol für einen Entwicklungs- und Veränderungsprozess in der Pfarrei. Es stelle die Gemeinde sprichwörtlich in ein neues Licht und sei eine neue zentrale Anlaufstelle. Gerade mit „STÜCK.gut“ sei ein besonderer Ort entstanden, der „mehr Raum für Bottrop“ biete.

 

Dass St. Cyriakus auf ökumenische Verbundenheit Wert legt, belegten die Worte von Lisa Krengel, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop im Pfarrbezirk Altstadt. Sie freue sich auf die gute Nachbarschaft und betonte die Ähnlichkeiten des Hauses mit dem nahe gelegenen Martinszentrum, das ebenfalls von „FEJA +  KEMPER“ entworfen wurde.

 

Einen besonderen Gruß von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck überbrachte Markus Potthoff, Leiter des Ressorts Kirchenentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat. Mit der Sprache seiner Architektur und seinem inhaltlichen Anspruch ein offenes Haus zu sein, setze die Pfarrei mit Kirchplatz 2/3 ein positives Zeichen in Zeiten, in denen Kirche stark in die Krise geraten sei. Doch das sollte an diesem Vormittag nicht weiter Thema sein. Stattdessen dankte er unter anderen Diözesanbaumeister Thomas Tebruck und Verwaltungsleiter Thomas Hellbach, die maßgeblich an Entwicklung und Umsetzung der Pläne beteiligt waren. Allen voran ging sein Dank aber an Dieter Hoffmann für seinen über Jahre andauernden unermüdlichen Einsatz für das Pfarreiprojekt. Zum Ausdruck überreichte er ihm das Ehrenzeichen des Bistums Essen, das Dieter Hoffmann sichtlich bewegt entgegennahm.

 

Der Tag der Eröffnung endete am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz.  „Du bist ein guter Ton in Gottes Melodie!“ lautete das Thema. Es passte auch zum Leben im neuen Haus, in dem sich jeder auf seine Art und Weise einbringen kann – quasi wie unterschiedliche Töne in einer gelingenden Melodie.

 


Gedenkstein erinnert an von Missbrauch Betroffene

Vor der St.-Cyriakus-Kirche ist am Donnerstag, 2. Juni, im Beisein von Bürgermeister Klaus Strehl, Propst Dr. Jürgen Cleve, Vertret:innen des Bistums Essen und der Propstei sowie zahlreichen Interessierten ein Gedenkstein enthüllt worden. Er soll an Menschen erinnern, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Initiatoren des Projekts sind Markus Elstner und Wilfried Fesselmann, die beide Missbrauch erfahren und sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen haben. Sie waren in den 70er-Jahren Opfer des Priesters Peter H., während dieser in Bottrop, später in Essen eingesetzt war. Anfang der 80er-Jahre wurde H. nach Bayern in das Erzbistum München und Freising versetzt. In dem im Januar vorgestellten Münchner Missbrauchsgutachten wurde seine Geschichte aufgearbeitet.

 

Von Bottrop aus, wo die Taten begannen, soll der Stein durch Deutschland wandern, zu allen Orten, an denen Peter H. lebte und leider immer wieder Opfer hinterließ. „Es ist ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt“, betonte Markus Elstner bei der Enthüllung. Schließlich hat Elstner, der erst nach Jahrzehnten erstmals über seine Erlebnisse gesprochen hatte, bereits verschiedene Aktionen angestoßen. Nicht zuletzt ist er auch Mitglied im Betroffenenbeirat des Bistums Essen zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Zusammen mit einem Steinmetz hat er daran mitgearbeitet, aus einem alten Grabstein den Gedenkstein werden zu lassen. „Wer das Schweigen bricht…bricht die Macht der Täter“ steht unter anderem darauf. Der 660 Kilogramm schwere und 1,10 Meter hohe Stein soll von Bottrop aus weiter nach Essen, München, Grafing, Oberneukirch, Garching, Engelsberg und Bad Tölz gebracht werden. Von dort soll er wieder nach Essen kommen und vielleicht seinen Platz vor dem Essener Dom finden.

 

„Der Stein soll im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein des Anstoßes sein“, betonte Bürgermeister Klaus Strehl vor der St.-Cyriakus-Kirche. Menschen sollten sich gezielt mit dem Thema Missbrauch auseinandersetzen und eine Struktur der Hilfe und des Vertrauens aufbauen. Die Aufarbeitung solle auch dazu beitragen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholten. Viele betroffene Menschen bräuchten Jahre, um sich zu öffnen, anderen gelinge es gar nicht. Gerade auch an diese „stillen Opfer“ solle der Stein erinnern. „Es ist gut und wichtig, dass der Stein hier steht“, stellte auch Propst Cleve klar. Mitten in der Stadt an der Kirche sei es ein Ort, an dem die Betroffenen mit ihrer Geschichte sichtbar würden und „Gefühle wie Ohnmacht, Betroffenheit und Wut Raum bekommen“. Kirche werde damit gemahnt, die Betroffenen nicht alleine zu lassen und mit allen Kräften dafür Sorgen zu tragen, dass es zu keinen weiteren Taten komme.

 

Etwa sechs bis acht Wochen wird der Gedenkstein vor der St.-Cyriakus-Kirche stehen. Ein QR-Code auf dem Sockel verweist auf eine Internetseite mit zusätzlichen Informationen. Dann wird der Stein nach Essen-Rüttenscheid gebracht, wo er weiter an Menschen erinnern soll, deren Leben durch sexuellen Missbrauch zerstört wurde.

Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann
Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann


Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung beim Singen

Der Krisenstab des Bistums Essen weist darauf hin, dass es – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum mehr gibt. Aus diesem Grund entfällt auch die Maskenpflicht in Kirchen- und Gottesdiensträumen. Sie ist weder am Sitzplatz noch beim Hineingehen noch beim Verlassen des Kirchenraumes noch bei Bewegungen innerhalb des Gottesdienstes vorgeschrieben. Auch beim Gemeindegesang ist die Maske nicht mehr verpflichtend zu tragen. Es wird aber gleichwohl empfohlen, die Maske beim Singen zu tragen. Ebenso wird empfohlen die Maske zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehören, nicht eingehalten werden können. Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstandes besteht nicht mehr.

 



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