Herzlich Willkommen

in der Propsteipfarrei St. Cyriakus, Bottrop

 



Start der neuen Erstkommunionvorbereitung

Auf unsere Homepage finden Sie schon jetzt alle Informationen rund um die Erstkommunion.

Die Einaldungsschreiben werden bis zum 20.08. an alle Haushalte zugestellt, deren Adresse uns vorliegt. Sollten Sie bis dahin keine Information erhalten haben, können Sie sich die Informationen auch hier herunterladen:


Im Buchtipp der Ferienwoche 6 geht es um "Die Wunder Frauen"

In den Ferien geben die Leiterinnen der Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) der Pfarrei jede Woche einen Tipp als Sommerlektüre.

 

Kurz vor dem Ende der Sommerferien verabschiedet sich mit dem letzten Tipp Beate Zimmermann mit „Die Wunderfrauen“ - einer Trilogie von Stephanie Schuster. Alle drei Romane berichten von bewegenden Schicksalen des vergangenen Jahrhunderts. Vier Frauen erleben dramatische Veränderungen in den Jahren 1954, 1962 und 1972. Im Mittelpunkt steht dabei der Gemischtwarenladen „Dahlmann“ in der Nähe von München, in dem die Frauen aufeinandertreffen. Die vier Perspektiven werden im Laufe der Reihe miteinander verknüpft und formen sich zu spannenden Biographien.

In Teil eins „Alles, was das Herz begehrt“ geht es zunächst im Luise Dahlmann. In ihrem Lebensmittelgeschäft soll es nach Jahren des Verzichts wieder alles geben, was das Herz begehrt. Außerdem möchte sie endlich eigenständig sein und nicht mehr darüber nachdenken, warum ihre Ehe nicht so gut läuft. Immer wieder wird sich ihr Weg mit dem dreier Frauen kreuzen: mit dem von Annabel von Thaler, der wohlhabenden Arztgattin von nebenan, dem der jungen Lernschwester Helga Knaup und mit dem Marie Wagners, geflohen aus Schlesien. Alle Frauen leben in diesen Zeiten des Aufbruchs und Neubeginns. Sie eint der Wunsch, endlich wieder glücklich zu sein.

Gerade die Darstellung der unterschiedlichen Charaktere gefielen Beate Zimmermann gut, die zwar als Einzelschicksale nebeneinander stehen, aber immer wieder miteinander verwoben werden. Auch wenn es der Titel vielleicht nicht vermuten lässt, ist es ein Buch, das auch Männer lesenswert fanden.

 

Teil 2: „Von allem nur das Beste“

Teil 3: „Freiheit im Angebot“

 

Buchtipp Ferienwoche 1 von  Gudrun Höpfner ( KÖB St. Elisabeth und Heilig Kreuz):

„Der kleine Teeladen“ von Manuela Inusa.

Buchtipp Ferienwoche 2 von Beate Zimmermann (KÖB St. Ludger):

„Hannas Geheimnis“ aus der Serie „Hüterin des Waldes“ von Mona Larch

Buchtipp Ferienwoche 3 von Gudrun Höpfer:

„Eine Sehnsucht nach Morgen“ , Teil 3 der Ruhrpott-Saga von Eva Völler

Buchtipp Ferienwoche 4 von Beate Zimmermann:

„Blaue Astern“, Teil 1 einer Trilogie von Martina Sahler

Buchtipp Ferienwoche 5 von Gudrun Höpfner:

„Die geheime Drachenschule“ von Emily Skye


Bibel teilen online wieder ab dem 24. August

Foto: dozemode / Pixabay.com
Foto: dozemode / Pixabay.com

Zum „Bibel-teilen online“ sind wieder alle Interessierten am Mittwoch, 24. August, eingeladen. Gemeinsam mit Diakon Carsten Ossig und Team lesen die Teilnehmer:innen das Evangelium des nächsten Sonntags, kommen darüber ins Gespräch und teilen ihre Gedanken mit. Anmeldungen bitte per E-Mail an carsten.ossig(at)st-cyriakus.de, damit die Zugangsdaten für die Videokonferenz verschickt werden können.


Weitere Termine sind
28. September
12. Oktober
23. November
14. Dezember

jeweils von 19 bis 19:45 Uhr.

Das Bibel Teilen ist ein offenes Angebot, das auch nur an einzelnen Terminen wahrgenommen werden kann.



Einladung zum Workshop Öffentichkeitsarbeit am 20. August

Zu einem Workshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Weitergabe des Glaubens“ sind alle Interessierten am Samstag, 20. August, von 11 bis 15 Uhr in das Haus Kirchplatz 2-3, Saal 1. OG, eingeladen. An dem Tag soll es darum gehen, wie Öffentlichkeitsarbeit weiter gestaltet werden kann, welche Formate nützlich sind und wer sich dabei einbringen möchte.

 

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, aber trotzdem gerne mitarbeiten möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen. Dazu und für Anmeldungen bis Montag, 8. August, per E-Mail an ulrike.beckmann(at)bistum-essen.de



Harry Potter begleitete KjG an den bayerischen Forggensee

Schule in den Ferien? Das klingt nicht gerade verlockend. Wer jedoch an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen wurde, sieht das vielleicht anders. Mit dem Thema „Harry Potter und die Hüter der vier Elemente“ ließen sich dort jetzt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren auf Einladung der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) St. Elisabeth und St. Ludgerus verzaubern. Zugegeben: Die „Zauberlehrlinge“ verbrachten die zehn Tage nicht wirklich in Hogwarts, sondern auf dem Jugendzeltplatz Mangmühle im bayerischen Roßhaupten. Aber um die Figur des Zauberschülers Harry Potter, den die britische Autorin J. K. Rowling vor 25 Jahren literarisch zum Leben erweckte, ging es trotzdem.

 

Die acht KjG-Leiter:innen hatten sich eine spannende Geschichte rund um den jungen Zauberer ausgedacht: Harry sei von sogenannten Todessern gefangen genommen worden und warte darauf, von den „Neuschülern“ befreit zu werden. „Um einen passenden Zauberspruch zu bewirken, sollten sich die Kinder und Jugendlichen mit den vier Elementen auseinandersetzen“, erklärte KjG-Leiter Sebastian Heß. Das schafften sie dank zahlreicher erfüllter Aufgaben sowie dem Schreiben von Lagersongs, der Gestaltung einer Fahne, dem Bau eines Turms und nicht zuletzt dem Quidditch-Spiel, eine Sportart aus der Zauberer-Welt, bei der die Spieler auf Besen durch die Luft fliegen. Zu so viel Zauberei waren zwar auch die KjGler nicht in der Lage. Das Ballspiel auf selbstgebastelten Besen ließ jedoch ein Gefühl für den Zauberer-Sport aufkommen und bereitete auch ohne echte Flugkünste Spaß.

 

Weitere Spiele, Theateraufführungen, Lagerfeuerrunden und das Baden im nahe gelegenen kristallklaren Forggensee rundeten das Programm ab. Auch ein Tagesausflug ins nur wenige Kilometer entfernte Füssen gehörte dazu. Dort sorgten ein Baumkronenweg sowie ein Spielplatz für Begeisterung. Darüber hinaus konnte jeder auf eigene Faust die sehenswerte Altstadt erkunden.

 

„Den Kindern hat das Zeltlager viel Spaß gemacht“, ist sich Sebastian Heß sicher. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause sei es schön für sie gewesen, wieder zusammen verreisen zu können. Trotz mancher Anstrengung und Vorbereitung hätten auch die Leiter eine tolle Zeit verbracht. Schule in den Ferien? Die Antwort konnte in diesem Fall nur positiv ausfallen. Wenn die Zeit nach den Ferien nur auch so abenteuerlich wäre…


Wallfahrt zum Bildnis der Mutter vom guten Rat am 26. August

Der Förderverein Herz Jesu lädt am Freitag, 26. August, alle Interessierten zur traditionellen Fußwallfahrt zum Bildnis der „Mutter vom Guten Rat“ in der Propsteikirche St. Clemens in Oberhausen-Sterkrade ein. Die Pilgergruppe startet den knapp acht Kilometer langen Weg um 17 Uhr an der Herz-Jesu-Kirche, Prosperstraße 32. Wer nicht gut zu Fuß ist oder es zeitlich nicht schafft, kann auch direkt nach Sterkrade kommen. In der St.-Clemens-Kirche, Großer Markt 3, wird um 20 Uhr ein Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss geht es gemeinsam mit einem Bus (ÖPNV oder Reisebus) zurück nach Bottrop, wo der Abend ausklingt. Wie im vergangenen Jahr befasst sich die Wallfahrt wieder mit dem Thema „Schöpfung bewahren“. Sie ist zudem Teil der diesjährigen Firmvorbereitung, in deren Rahmen Segensstationen von den Firmbewerber:innen gestaltet werden.

 

Um Anmeldung zur Wallfahrt wird gebeten per E-Mail an fvherzjesu(at)gmail.com, über das Pfarrbüro St. Cyriakus oder in den Kirchen der Innenstadtgemeinde, St. Suitbert, St. Cyriakus und Herz Jesu.

 

Die Wallfahrt geht auf das Jahr 1942 zurück. Damals gab die Gemeinde St. Pankratius in Oberhausen-Osterfeld, von der St. Suitbert später abgepfarrt wurde, das Versprechen, alljährlich eine Fußwallfahrt zum Gnadenbild nach Sterkrade zu begehen. Mit dem Weiheversprechen erhoffte sich die Gemeinde besonderen Schutz in den Wirren des Zweiten Weltkriegs, zumal große Städte immer gezielter bombardiert wurden. Zu Beginn der Kooperation der drei Bottroper Gemeinden St. Barbara, St. Suitbert und Herz Jesu hatte jede Gemeinde eigene Feste und Brauchtümer eingebracht, so  St. Suitbert die Wallfahrt nach Sterkrade.

 

Das Gnadenbild wird in Sterkrade bereits seit 1738 verehrt. Heute hat es seinen Platz am rechten Chorpfeiler der St.-Clemens-Kirche. Es ist eine Nachbildung des Gnadenbildes „Mariahilf ob Passau“ – eine Kopie des um 1537 von Lukas Cranach dem Älteren angefertigten Marienbildes, das bis heute im Innsbrucker Dom verehrt wird. Immer am 15. eines jeden Monats ist in der Kirche St. Clemens Monatswallfahrt – ausgehend vom Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August.


Ukrainehilfe bittet um Unterstützung für Füchtlinge

Die Ukrainehilfe der Stadtkirche Bottrop ruft zur Unterstützung der Menschen der beiden neuen Flüchtlingseinrichtungen an der Schubertstraße und an der Hans-Böckler-Straße auf. An der Schubertstraße leben bisher 16 Personen – 7 Kinder, 2 Jugendliche, 7 Erwachsene, alle aus der Ukraine – und an der Hans-Böckler-Straße 10 Personen. Die Zahlen dürften sich zunehmend steigern, da die Unterkünfte je bis zu 80 Menschen Platz bieten.

 

Wer helfen möchte, kann das beispielsweise durch das Angebot von Gesprächsgruppen, mit gemeinsamen Spaziergängen, Verbindungen zu Sportgruppen, durch gemeinsames Kochen und Angebote für Kinder, aber auch durch materielle Hilfe wie Kleidung, Fahrräder, Spielzeug oder Schulmaterial. Für weitere Informationen können sich Interessierte per E-Mail wenden an ukrainehilfe(at)stadtkirche-bottrop.de



Gottesdienste in St. Ludgerus wie vor Corona-Pandemie

In St. Ludgerus werden seit dem 18. Juni die Gottesdienste wieder wie vor dem Beginn der Corona-Pandemie gefeiert. Um 17 Uhr findet samstags in St. Bonifatius die Vorabendmesse statt, sonntags wird die heilige Messe um 11.30 Uhr in St. Ludgerus gefeiert.

 

 



Keine Präventionsschulung im Juni, Anmeldung für September

 

Die vertiefende Präventionschulung am 20. Juni, zu der alle ehrenamtlich Tätigen eingeladen waren, deren Schulung schon fünf Jahre zurückliegt, muss leider ausfallen.

 

Zur Online-Schulung am Freitag, 30. September, 17.30 bis 20.30 Uhr, können sich Interssierte weiterhin anmelden, und zwar bei Mechthild Ischinsky,
E-Mail praevention(at)st-cyriakus.de

 

Foto: CSchmidt-EC / Pixabay.com – Lizenz; In: Pfarrbriefservice.de
Foto: CSchmidt-EC / Pixabay.com – Lizenz; In: Pfarrbriefservice.de



St. Cyriakus weiht neues Haus Kirchplatz 2-3 ein

Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.
Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.

 

Mit einem feierlichen Festakt und Vertretern aus Kirche und Gesellschaft hat die Propsteipfarrei St. Cyriakus am 11. Juni das neue Haus Kirchplatz 2/3 eröffnet. Propst Dr. Jürgen Cleve begrüßte rund 80 geladene Gäste im großen Saal in der ersten Etage. Nach Grußworten und Gebet - musikalisch umrahmt von Kirchenmusikerin Bogyung Kim am Klavier -  wurde der Grundstein im Erdgeschoss enthüllt und gesegnet. Im Anschluss segnete der Propst auch alle weiteren Etagen. Bis zum Nachmittag wurde das Haus dann mit Führungen der Öffentlichkeit präsentiert.

 

„Das ist ein wichtiger Ort für uns alle“, betonte Propst Cleve beim Festakt. Es sei ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, ein Ort „mitten in der Stadt“, so Cleve über das neue Haus, das unmittelbar neben der St.-Cyriakus-Kirche liegt. Mit Entschiedenheit hätte sich die Pfarrei noch unter Propst Paul Neumann für den Neubau entschieden, um zentral in Bottrop anwesend zu sein.

 

Bereits im Jahr 2014 hatten die Pläne für das Haus Kirchplatz 2/3 begonnen. Martin Oppermann, stellvertretender Kirchenvorstand, und Marie-Luise Schrader vom Pfarrgemeinderat dankten allen, die seither an der Umsetzung der Pläne gearbeitet hatten. „Dieses schöne Ergebnis wird heute mit Ihnen gefeiert“, sagte Martin Oppermann.

 

Ein besonderer Dank ging dabei an Dieter Hoffmann, der die Arbeiten am Bau seitdem ehrenamtlich koordiniert hatte. Mit viel Herzblut präsentierte er die Entwicklung des Hauses, das von Architekten aus dem Haus „FEJA + KEMPER“ entworfen wurde.  Sein Bildvortrag - angefangen von einer „Perspektivwerkstatt“ unter der Überschrift „Chancen des Projekts Kirchplatz 2/3“ über den Architektenwettbewerb und die ersten Bauschritte bis hin zu Schwierigkeiten bei der Stahllieferung für das Treppenhaus, die letztendlich auch die Eröffnung zeitlich nach hinten verschoben hatten -  machte deutlich, was in den vergangenen Jahren geschehen war. Mit Blick auf das Protokoll der Werkstatt vor acht Jahren zeige sich, dass sich damalige Ideen erfüllt hätten, erklärte Hoffmann, wie beispielsweise Raum für alle Gruppen und Verbände zu bieten, ebenso für moderne citypastorale Angebote etwa mit „STÜCK.gut“ im Erdgeschoss des Hauses.

 

„Kirche geht hier einen besonderen Weg“, unterstrich auch Architekt Franz-Josef Feja. Mit einem Haus, das die Menschen einlade, übernehme Kirche Verantwortung für die Menschen in der Stadt. Der besondere Anspruch, für die Menschen da zu sein, hatte auch architektonisch ausgedrückt werden sollen. So ließen die großen Glasfenster an der Außenfassade es zu, dass innen und außen miteinander kommunizierten. Das neue Haus sei zwar eigenständig, füge sich aber gut ein, es habe eine eigene Identität, sei aber Teil der Stadt. „Ich wünsche Ihnen, dass das pralle Leben hier stattfindet“, so der Architekt.

 

Als eine „absolute Bereicherung für die Stadt“, bezeichnete Oberbürgermeister Bernd Tischler Kirchplatz 2/3. Es sei auch ein Symbol für einen Entwicklungs- und Veränderungsprozess in der Pfarrei. Es stelle die Gemeinde sprichwörtlich in ein neues Licht und sei eine neue zentrale Anlaufstelle. Gerade mit „STÜCK.gut“ sei ein besonderer Ort entstanden, der „mehr Raum für Bottrop“ biete.

 

Dass St. Cyriakus auf ökumenische Verbundenheit Wert legt, belegten die Worte von Lisa Krengel, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop im Pfarrbezirk Altstadt. Sie freue sich auf die gute Nachbarschaft und betonte die Ähnlichkeiten des Hauses mit dem nahe gelegenen Martinszentrum, das ebenfalls von „FEJA +  KEMPER“ entworfen wurde.

 

Einen besonderen Gruß von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck überbrachte Markus Potthoff, Leiter des Ressorts Kirchenentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat. Mit der Sprache seiner Architektur und seinem inhaltlichen Anspruch ein offenes Haus zu sein, setze die Pfarrei mit Kirchplatz 2/3 ein positives Zeichen in Zeiten, in denen Kirche stark in die Krise geraten sei. Doch das sollte an diesem Vormittag nicht weiter Thema sein. Stattdessen dankte er unter anderen Diözesanbaumeister Thomas Tebruck und Verwaltungsleiter Thomas Hellbach, die maßgeblich an Entwicklung und Umsetzung der Pläne beteiligt waren. Allen voran ging sein Dank aber an Dieter Hoffmann für seinen über Jahre andauernden unermüdlichen Einsatz für das Pfarreiprojekt. Zum Ausdruck überreichte er ihm das Ehrenzeichen des Bistums Essen, das Dieter Hoffmann sichtlich bewegt entgegennahm.

 

Der Tag der Eröffnung endete am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz.  „Du bist ein guter Ton in Gottes Melodie!“ lautete das Thema. Es passte auch zum Leben im neuen Haus, in dem sich jeder auf seine Art und Weise einbringen kann – quasi wie unterschiedliche Töne in einer gelingenden Melodie.

 


Gedenkstein erinnert an von Missbrauch Betroffene

Vor der St.-Cyriakus-Kirche ist am Donnerstag, 2. Juni, im Beisein von Bürgermeister Klaus Strehl, Propst Dr. Jürgen Cleve, Vertret:innen des Bistums Essen und der Propstei sowie zahlreichen Interessierten ein Gedenkstein enthüllt worden. Er soll an Menschen erinnern, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Initiatoren des Projekts sind Markus Elstner und Wilfried Fesselmann, die beide Missbrauch erfahren und sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen haben. Sie waren in den 70er-Jahren Opfer des Priesters Peter H., während dieser in Bottrop, später in Essen eingesetzt war. Anfang der 80er-Jahre wurde H. nach Bayern in das Erzbistum München und Freising versetzt. In dem im Januar vorgestellten Münchner Missbrauchsgutachten wurde seine Geschichte aufgearbeitet.

 

Von Bottrop aus, wo die Taten begannen, soll der Stein durch Deutschland wandern, zu allen Orten, an denen Peter H. lebte und leider immer wieder Opfer hinterließ. „Es ist ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt“, betonte Markus Elstner bei der Enthüllung. Schließlich hat Elstner, der erst nach Jahrzehnten erstmals über seine Erlebnisse gesprochen hatte, bereits verschiedene Aktionen angestoßen. Nicht zuletzt ist er auch Mitglied im Betroffenenbeirat des Bistums Essen zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Zusammen mit einem Steinmetz hat er daran mitgearbeitet, aus einem alten Grabstein den Gedenkstein werden zu lassen. „Wer das Schweigen bricht…bricht die Macht der Täter“ steht unter anderem darauf. Der 660 Kilogramm schwere und 1,10 Meter hohe Stein soll von Bottrop aus weiter nach Essen, München, Grafing, Oberneukirch, Garching, Engelsberg und Bad Tölz gebracht werden. Von dort soll er wieder nach Essen kommen und vielleicht seinen Platz vor dem Essener Dom finden.

 

„Der Stein soll im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein des Anstoßes sein“, betonte Bürgermeister Klaus Strehl vor der St.-Cyriakus-Kirche. Menschen sollten sich gezielt mit dem Thema Missbrauch auseinandersetzen und eine Struktur der Hilfe und des Vertrauens aufbauen. Die Aufarbeitung solle auch dazu beitragen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholten. Viele betroffene Menschen bräuchten Jahre, um sich zu öffnen, anderen gelinge es gar nicht. Gerade auch an diese „stillen Opfer“ solle der Stein erinnern. „Es ist gut und wichtig, dass der Stein hier steht“, stellte auch Propst Cleve klar. Mitten in der Stadt an der Kirche sei es ein Ort, an dem die Betroffenen mit ihrer Geschichte sichtbar würden und „Gefühle wie Ohnmacht, Betroffenheit und Wut Raum bekommen“. Kirche werde damit gemahnt, die Betroffenen nicht alleine zu lassen und mit allen Kräften dafür Sorgen zu tragen, dass es zu keinen weiteren Taten komme.

 

Etwa sechs bis acht Wochen wird der Gedenkstein vor der St.-Cyriakus-Kirche stehen. Ein QR-Code auf dem Sockel verweist auf eine Internetseite mit zusätzlichen Informationen. Dann wird der Stein nach Essen-Rüttenscheid gebracht, wo er weiter an Menschen erinnern soll, deren Leben durch sexuellen Missbrauch zerstört wurde.

Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann
Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann


Seniorencafé im neuen Haus am Kirchplatz eröffnet

Das neue Haus am Kirchplatz 2-3 füllt sich immer mehr mit Leben: Nach der Eröffnung von Stück.gut im Erdgeschoss hat auch das Seniorencafé (SC) wieder geöffnet. Es ist im ersten Obergeschoss des Hauses untergebracht. Wie früher in der „SB“ (Seniorenbegegnungsstätte) erwartet dort Maria Hoffmann (nach Voranmeldung) jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag Interessierte ab 15 Uhr zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Bis gegen 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort Zeit mit Gesprächen oder auch Spielen verbringen.

 

 

 

 

Am Mittwochmorgen gibt es ebenfalls im ersten Obergeschoss auch wieder das Seniorencafé der Stadt Bottrop – organisiert von Edda Kiepert vom Senioren-Beirat. Ab 8 bis etwa elf Uhr lässt sich dort bei Kaffee und belegten Brötchen in den Tag starten.

 



Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung beim Singen

Der Krisenstab des Bistums Essen weist darauf hin, dass es – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum mehr gibt. Aus diesem Grund entfällt auch die Maskenpflicht in Kirchen- und Gottesdiensträumen. Sie ist weder am Sitzplatz noch beim Hineingehen noch beim Verlassen des Kirchenraumes noch bei Bewegungen innerhalb des Gottesdienstes vorgeschrieben. Auch beim Gemeindegesang ist die Maske nicht mehr verpflichtend zu tragen. Es wird aber gleichwohl empfohlen, die Maske beim Singen zu tragen. Ebenso wird empfohlen die Maske zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehören, nicht eingehalten werden können. Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstandes besteht nicht mehr.

 



Katholische Pfarrei

Propstei St. Cyriakus

Kirchplatz 2 - 3

46236 Bottrop

 

Pfarrbüro
Tel.: 02041/ 6902 12
Fax: 02041/ 6902 23
E-Mail: pfarrbuero(at)st-cyriakus.de

Di. und Do.    15.00 - 17.00 Uhr
Mi. und Fr.       9.00 - 12.00 Uhr