Herzlich Willkommen

in der Propsteipfarrei St. Cyriakus, Bottrop

 


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KÖB der Pfarrei geben Buchtipps für die Sommerferien

In den jetzt beginnenden Ferien geben die Leiterinnen der Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) der Pfarrei jede Woche einen Tipp als Sommerlektüre.

 

Den Anfang macht in dieser Woche Gudrun Höpfner von der KÖB St. Elisabeth und Heilig Kreuz mit dem Buch „Der kleine Teeladen“ von Manuela Inusa. Das Buch ist der Auftakt zu einer Reihe rund um einzelne Geschäfte in der Valerie Lane in Oxford. Alle Bücher drehen sich um deren Besitzerinnen sowie um deren Alltag und persönliche Probleme. Besitzerin des kleinen Teeladens ist Laurie, die Teesorten als aller Welt verkauft. In ihrem „Tea Corner“ fühlen sich die Kunden wohl, weil das Geschäft Harmonie und Wärme ausstrahlt wie Laurie selbst. Trotz allem will es bei Laurie mit der Liebe nicht so recht klappen, obwohl es durchaus jemanden gibt, der ihr gefällt. Seit Monaten träumt die von Barry, dem attraktiven Teelieferanten. Um die Entwicklung zwischen den beiden voran zu treiben, schmieden Lauries Freundinnen einen Plan.

 

 

Eine leichte und humorvolle Lektüre über 288 Seiten, die beim Abschalten am Urlaubsort hilft und auch die Zeit für alle Zuhausegebliebenen versüßen kann. In Band zwei geht es dann in die „Chocolaterie der Träume“…

 



Pfarreien laden zur Wallfahrt nach Banneux am 2. August ein

Foto: Christian Schmitt, in: Pfarrbriefservice.de
Foto: Christian Schmitt, in: Pfarrbriefservice.de

Die Pfarreien St. Cyriakus und St. Joseph laden am Dienstag, 2. August, zur Marienwallfahrt nach Banneux in Belgien ein. Die Pilger:innen nehmen an der deutschen Pilgermesse um 10.30 Uhr und an der Nachmittagsandacht teil und beten gemeinsam den Kreuzweg. Abfahrt ist um 7 Uhr am ehemaligen Katholischen Stadthaus, Paßstraße 2. Die Rückfahrt erfolgt um 17 Uhr.

 

Die Kosten für den Tag belaufen sich auf 19 Euro. Begleitet wird die Fahrt von Pastor Peter Keinecke und Propst em. Paul Neumann. Karten gibt es ab sofort während der Öffnungszeiten in beiden Pfarrbüros.

 

St. Cyriakus:

Dienstag und Donnerstag 15 bis 17 Uhr,

Mittwoch und Freitag 9 bis 12 Uhr;

 

St. Joseph:

Montag bis Freitag 9 bis 11 Uhr,

Donnerstag 15 bis 17 Uhr

 




Gottesdienste in St. Ludgerus wie vor Corona-Pandemie

In St. Ludgerus werden seit dem 18. Juni die Gottesdienste wieder wie vor dem Beginn der Corona-Pandemie gefeiert. Um 17 Uhr findet samstags in St. Bonifatius die Vorabendmesse statt, sonntags wird die heilige Messe um 11.30 Uhr in St. Ludgerus gefeiert.

 

 




Feierliche Eröffnung des Hauses Kirchplatz 2/3

 


Keine Präventionsschulung im Juni, Anmeldung für September

 

Die vertiefende Präventionschulung am 20. Juni, zu der alle ehrenamtlich Tätigen eingeladen waren, deren Schulung schon fünf Jahre zurückliegt, muss leider ausfallen.

 

Zur Online-Schulung am Freitag, 30. September, 17.30 bis 20.30 Uhr, können sich Interssierte weiterhin anmelden, und zwar bei Mechthild Ischinsky,
E-Mail praevention(at)st-cyriakus.de

 

Foto: CSchmidt-EC / Pixabay.com – Lizenz; In: Pfarrbriefservice.de
Foto: CSchmidt-EC / Pixabay.com – Lizenz; In: Pfarrbriefservice.de



St. Cyriakus weiht neues Haus Kirchplatz 2/3 ein

Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.
Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.

 

Mit einem feierlichen Festakt und Vertretern aus Kirche und Gesellschaft hat die Propsteipfarrei St. Cyriakus am 11. Juni das neue Haus Kirchplatz 2/3 eröffnet. Propst Dr. Jürgen Cleve begrüßte rund 80 geladene Gäste im großen Saal in der ersten Etage. Nach Grußworten und Gebet - musikalisch umrahmt von Kirchenmusikerin Bogyung Kim am Klavier -  wurde der Grundstein im Erdgeschoss enthüllt und gesegnet. Im Anschluss segnete der Propst auch alle weiteren Etagen. Bis zum Nachmittag wurde das Haus dann mit Führungen der Öffentlichkeit präsentiert.

 

„Das ist ein wichtiger Ort für uns alle“, betonte Propst Cleve beim Festakt. Es sei ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, ein Ort „mitten in der Stadt“, so Cleve über das neue Haus, das unmittelbar neben der St.-Cyriakus-Kirche liegt. Mit Entschiedenheit hätte sich die Pfarrei noch unter Propst Paul Neumann für den Neubau entschieden, um zentral in Bottrop anwesend zu sein.

 

Bereits im Jahr 2014 hatten die Pläne für das Haus Kirchplatz 2/3 begonnen. Martin Oppermann, stellvertretender Kirchenvorstand, und Marie-Luise Schrader vom Pfarrgemeinderat dankten allen, die seither an der Umsetzung der Pläne gearbeitet hatten. „Dieses schöne Ergebnis wird heute mit Ihnen gefeiert“, sagte Martin Oppermann.

 

Ein besonderer Dank ging dabei an Dieter Hoffmann, der die Arbeiten am Bau seitdem ehrenamtlich koordiniert hatte. Mit viel Herzblut präsentierte er die Entwicklung des Hauses, das von Architekten aus dem Haus „FEJA + KEMPER“ entworfen wurde.  Sein Bildvortrag - angefangen von einer „Perspektivwerkstatt“ unter der Überschrift „Chancen des Projekts Kirchplatz 2/3“ über den Architektenwettbewerb und die ersten Bauschritte bis hin zu Schwierigkeiten bei der Stahllieferung für das Treppenhaus, die letztendlich auch die Eröffnung zeitlich nach hinten verschoben hatten -  machte deutlich, was in den vergangenen Jahren geschehen war. Mit Blick auf das Protokoll der Werkstatt vor acht Jahren zeige sich, dass sich damalige Ideen erfüllt hätten, erklärte Hoffmann, wie beispielsweise Raum für alle Gruppen und Verbände zu bieten, ebenso für moderne citypastorale Angebote etwa mit „STÜCK.gut“ im Erdgeschoss des Hauses.

 

„Kirche geht hier einen besonderen Weg“, unterstrich auch Architekt Franz-Josef Feja. Mit einem Haus, das die Menschen einlade, übernehme Kirche Verantwortung für die Menschen in der Stadt. Der besondere Anspruch, für die Menschen da zu sein, hatte auch architektonisch ausgedrückt werden sollen. So ließen die großen Glasfenster an der Außenfassade es zu, dass innen und außen miteinander kommunizierten. Das neue Haus sei zwar eigenständig, füge sich aber gut ein, es habe eine eigene Identität, sei aber Teil der Stadt. „Ich wünsche Ihnen, dass das pralle Leben hier stattfindet“, so der Architekt.

 

Als eine „absolute Bereicherung für die Stadt“, bezeichnete Oberbürgermeister Bernd Tischler Kirchplatz 2/3. Es sei auch ein Symbol für einen Entwicklungs- und Veränderungsprozess in der Pfarrei. Es stelle die Gemeinde sprichwörtlich in ein neues Licht und sei eine neue zentrale Anlaufstelle. Gerade mit „STÜCK.gut“ sei ein besonderer Ort entstanden, der „mehr Raum für Bottrop“ biete.

 

Dass St. Cyriakus auf ökumenische Verbundenheit Wert legt, belegten die Worte von Lisa Krengel, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop im Pfarrbezirk Altstadt. Sie freue sich auf die gute Nachbarschaft und betonte die Ähnlichkeiten des Hauses mit dem nahe gelegenen Martinszentrum, das ebenfalls von „FEJA +  KEMPER“ entworfen wurde.

 

Einen besonderen Gruß von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck überbrachte Markus Potthoff, Leiter des Ressorts Kirchenentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat. Mit der Sprache seiner Architektur und seinem inhaltlichen Anspruch ein offenes Haus zu sein, setze die Pfarrei mit Kirchplatz 2/3 ein positives Zeichen in Zeiten, in denen Kirche stark in die Krise geraten sei. Doch das sollte an diesem Vormittag nicht weiter Thema sein. Stattdessen dankte er unter anderen Diözesanbaumeister Thomas Tebruck und Verwaltungsleiter Thomas Hellbach, die maßgeblich an Entwicklung und Umsetzung der Pläne beteiligt waren. Allen voran ging sein Dank aber an Dieter Hoffmann für seinen über Jahre andauernden unermüdlichen Einsatz für das Pfarreiprojekt. Zum Ausdruck überreichte er ihm das Ehrenzeichen des Bistums Essen, das Dieter Hoffmann sichtlich bewegt entgegennahm.

 

Der Tag der Eröffnung endete am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz.  „Du bist ein guter Ton in Gottes Melodie!“ lautete das Thema. Es passte auch zum Leben im neuen Haus, in dem sich jeder auf seine Art und Weise einbringen kann – quasi wie unterschiedliche Töne in einer gelingenden Melodie.

 


Gedenkstein erinnert an von Missbrauch Betroffene

Vor der St.-Cyriakus-Kirche ist am Donnerstag, 2. Juni, im Beisein von Bürgermeister Klaus Strehl, Propst Dr. Jürgen Cleve, Vertret:innen des Bistums Essen und der Propstei sowie zahlreichen Interessierten ein Gedenkstein enthüllt worden. Er soll an Menschen erinnern, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Initiatoren des Projekts sind Markus Elstner und Wilfried Fesselmann, die beide Missbrauch erfahren und sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen haben. Sie waren in den 70er-Jahren Opfer des Priesters Peter H., während dieser in Bottrop, später in Essen eingesetzt war. Anfang der 80er-Jahre wurde H. nach Bayern in das Erzbistum München und Freising versetzt. In dem im Januar vorgestellten Münchner Missbrauchsgutachten wurde seine Geschichte aufgearbeitet.

 

Von Bottrop aus, wo die Taten begannen, soll der Stein durch Deutschland wandern, zu allen Orten, an denen Peter H. lebte und leider immer wieder Opfer hinterließ. „Es ist ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt“, betonte Markus Elstner bei der Enthüllung. Schließlich hat Elstner, der erst nach Jahrzehnten erstmals über seine Erlebnisse gesprochen hatte, bereits verschiedene Aktionen angestoßen. Nicht zuletzt ist er auch Mitglied im Betroffenenbeirat des Bistums Essen zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Zusammen mit einem Steinmetz hat er daran mitgearbeitet, aus einem alten Grabstein den Gedenkstein werden zu lassen. „Wer das Schweigen bricht…bricht die Macht der Täter“ steht unter anderem darauf. Der 660 Kilogramm schwere und 1,10 Meter hohe Stein soll von Bottrop aus weiter nach Essen, München, Grafing, Oberneukirch, Garching, Engelsberg und Bad Tölz gebracht werden. Von dort soll er wieder nach Essen kommen und vielleicht seinen Platz vor dem Essener Dom finden.

 

„Der Stein soll im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein des Anstoßes sein“, betonte Bürgermeister Klaus Strehl vor der St.-Cyriakus-Kirche. Menschen sollten sich gezielt mit dem Thema Missbrauch auseinandersetzen und eine Struktur der Hilfe und des Vertrauens aufbauen. Die Aufarbeitung solle auch dazu beitragen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholten. Viele betroffene Menschen bräuchten Jahre, um sich zu öffnen, anderen gelinge es gar nicht. Gerade auch an diese „stillen Opfer“ solle der Stein erinnern. „Es ist gut und wichtig, dass der Stein hier steht“, stellte auch Propst Cleve klar. Mitten in der Stadt an der Kirche sei es ein Ort, an dem die Betroffenen mit ihrer Geschichte sichtbar würden und „Gefühle wie Ohnmacht, Betroffenheit und Wut Raum bekommen“. Kirche werde damit gemahnt, die Betroffenen nicht alleine zu lassen und mit allen Kräften dafür Sorgen zu tragen, dass es zu keinen weiteren Taten komme.

 

Etwa sechs bis acht Wochen wird der Gedenkstein vor der St.-Cyriakus-Kirche stehen. Ein QR-Code auf dem Sockel verweist auf eine Internetseite mit zusätzlichen Informationen. Dann wird der Stein nach Essen-Rüttenscheid gebracht, wo er weiter an Menschen erinnern soll, deren Leben durch sexuellen Missbrauch zerstört wurde.

Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann
Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann


Kinderzeltwochenende in St. Ludgerus war voller Erfolg

Fotos: KjG
Fotos: KjG

„Die KjG und der Werwolf von Ludgerus“ – mit diesem schaurigen Titel war in Anlehnung an die Geschichten der bekannten Drei-Fragezeichen-Reihe das Kinderzeltwochenende vom 20. bis 22. Mai an der Birkenstraße 73 beschrieben. Auf Einladung der KjG St. Elisabeth und St. Ludgerus hatten 24 Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahre die Zeit von Freitagabend bis Sonntagmittag auf dem Gelände der Kirche verbracht.

 

Zum ersten Mal seit Beginn der Coronakrise hatte das gemeinsame Zelten wieder stattfinden können. „Es war ein voller Erfolg“, zieht Deborah Oppermann aus der Gemeindeleitung der KjG ihr Fazit. „Die Kinder und Jugendlichen haben richtig mitgefiebert.“ Denn ganz im Sinne des Wochenend-Themas wurde die jungen Teilnehmer:innen zu kleinen Spürnasen ausgebildet. Gemeinsam mit den drei Detektiven K, J, G machten sie sich auf die Jagd nach dem Werwolf, der sich rund um die Kirche versteckt hielt, sich schließlich als gar nicht böse herausstellte, aber die Nachwuchsdetektive mit Rätseln und verwirrenden Indizien auf Trab hielt. Nach der erfolgreichen Bewältigung verschiedener Stationenspiele wie dem Ertasten von Gegenständen, dem Erraten von Geräuschen, einem Hindernislauf oder dem Basteln einer Dekodierscheibe zum Entschlüsseln von Zahlencodes konnten sie nicht nur einen Detektivausweis bekommen, sondern zu guter Letzt auch den Werwolf von seinem Fluch erlösen.

 

Bereits 2020 hatte das Thema „Detektiv“ auf der Planungsliste der KjG-Leiter gestanden – das Jahr, in dem die Gruppen aus St. Elisabeth und St. Ludgerus auch fusionierten. Dann hatte die Coronakrise wie so vielem diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dass offenbar viele auf ein Angebot wie dieses gewartet haben, zeigte der gute Zuspruch. Schließlich kamen die Teilnehmer:innen nicht nur aus der Pfarrei, sondern aus dem gesamten Bottroper Stadtgebiet, so Deborah Oppermann.

 




Trauer um ehemalige Gemeindereferentin Anneliese Kraemer

Am Donnerstag, 12. Mai, ist im Alter von 89 Jahren die ehemalige Gemeindereferentin Anneliese Kraemer gestorben. Die Pfarrei weiß sich mit ihrer Familie und ihren Angehörigen verbunden.

 

Die Verstorbene, die zuletzt im Caritas-Seniorenzentrum St. Teresa in Bottrop gewohnt hat, wurde am 15. August 1932 in Essen geboren. Nach einer Ausbildung am Seelsorgehelferinnenseminar in Elkeringhausen hatte sie im April 1959 ihren seelsorglichen Dienst in der damaligen Pfarrei St. Elisabeth in Bottrop begonnen. Ein besonderes Anliegen war ihr stets die Begleitung der jungen Pfadfinderschaft. Im Jahr 1992 beendete sie ihren pastoralen Dienst und trat in den Ruhestand. Die Verstorbene wurde am 19. Mai auf dem Bottroper Westfriedhof beigesetzt.




Seniorencafé im neuen Haus am Kirchplatz eröffnet

Das neue Haus am Kirchplatz 2-3 füllt sich immer mehr mit Leben: Nach der Eröffnung von Stück.gut im Erdgeschoss hat auch das Seniorencafé (SC) wieder geöffnet. Es ist im ersten Obergeschoss des Hauses untergebracht. Wie früher in der „SB“ (Seniorenbegegnungsstätte) erwartet dort Maria Hoffmann (nach Voranmeldung) jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag Interessierte ab 15 Uhr zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Bis gegen 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort Zeit mit Gesprächen oder auch Spielen verbringen.

 

 

 

 

Am Mittwochmorgen gibt es ebenfalls im ersten Obergeschoss auch wieder das Seniorencafé der Stadt Bottrop – organisiert von Edda Kiepert vom Senioren-Beirat. Ab 8 bis etwa elf Uhr lässt sich dort bei Kaffee und belegten Brötchen in den Tag starten.

 




Wallfahrt nach Kevelaer mit großer Strahlkraft

Fotos: Florian Giersch
Fotos: Florian Giersch

„Himmel + Erde berühren“ – Unter diesem Leitwort hat am Samstag, 30. April, eine Wallfahrt in der Tradition der Herz-Jesu-Gemeinde nach Kevelaer geführt, die vom Förderverein Herz Jesu organisiert wurde. Die Pilger hatten die Möglichkeit, per Bus oder mit dem Fahrrad teilzunehmen.

 

Die 25 Fahrradpilger hatten sich bereits um 7 Uhr morgens auf den Weg gemacht, um die etwa 70 Kilometer zum Marienwallfahrtsort am Niederrhein zurückzulegen – sechs davon ohne Motor. Beginnend mit einer Statio an der Barbarastatue in Bottrop, machten sie unterwegs noch an der Rheinfähre Orsoy und am Soldatenfriedhof in Rheinberg Halt – vor allem dort wurde bei einem geistlichen Impuls für den Frieden in der Ukraine gebetet. Zur letzten Statio versammelten sich die Radler an der ebenfalls letzten Kreuzwegstation in Kevelaer, wo sie nach etwa sechseinhalb Stunden angekommen waren. „Die gemeinsame Fahrt mit dem Rad hat zu tollen Gesprächen über Gott und die Welt geführt“, zieht Pastoralreferent Florian Giersch ein persönliches Fazit. Durch wechselnde Positionen beim Fahren sei es möglich gewesen, sich überhaupt oder besser kennen zu lernen sowie immer wieder in Austausch zu kommen.

 

Den Kreuzweg in Kevelaer hatten auch die etwa 30 Buspilger gebetet, die Bottrop gegen zehn Uhr verlassen hatten. Bereits während der Fahrt hatte sie ein geistliches Programm mit Schwester Maria von den Arenberger Dominikanerinnen begleitet. In Kevelaer hatte sie dann der Kreuzweg in der Natur beeindruckt, in dessen Atmosphäre der Stille es möglich war, zu sich zu finden und zur Ruhe zu kommen.

 

Um 15 Uhr hatten sich alle Pilger zur Feier der heiligen Messe in der Beichtkapelle des Wallfahrtsortes eingefunden. Zu Beginn des Gottesdienstes mit Propst Dr. Jürgen Cleve konnten sich die Pilger gegenseitig von ihren Erlebnissen berichten. Gegen 17 Uhr stand für die meisten dann die Rückfahrt nach Bottrop an, einige wollten die Heimreise jedoch erst am Sonntag antreten und noch etwas Zeit in Kevelaer verbringen.

 

Teilgenommen hatten nicht nur Gläubige aus der gesamten Pfarrei, sondern auch aus der Nachbarpfarrei St. Joseph sowie aus dem Borbecker Raum in Essen. Florian Giersch: „Es ist toll, was diese Wallfahrt für eine Strahlkraft entwickelt hat.“




Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung beim Singen

Der Krisenstab des Bistums Essen weist darauf hin, dass es – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum mehr gibt. Aus diesem Grund entfällt auch die Maskenpflicht in Kirchen- und Gottesdiensträumen. Sie ist weder am Sitzplatz noch beim Hineingehen noch beim Verlassen des Kirchenraumes noch bei Bewegungen innerhalb des Gottesdienstes vorgeschrieben. Auch beim Gemeindegesang ist die Maske nicht mehr verpflichtend zu tragen. Es wird aber gleichwohl empfohlen, die Maske beim Singen zu tragen. Ebenso wird empfohlen die Maske zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehören, nicht eingehalten werden können. Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstandes besteht nicht mehr.

 



Trauer um Pfarrer i. R. Ulrich Timpte

Im Alter von 86 Jahren ist am Freitag, 8. April, Pfarrer i. R. Ulrich Timpte nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Mit seiner Familie und allen, die zu ihm gehören, sind wir als Pfarrei in Trauer und Hoffnung verbunden. Am Dienstag, 19. April, wurde der Verstorbene auf dem Alten Friedhof, Horster Straße 57, in Bottrop beigesetzt.

 

Ulrich Timpte wurde am 17. Dezember 1935 in Oberhausen-Osterfeld geboren und am 21. Juni 1963 zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war in St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen. Ab 1969 war er Kaplan in St. Bonifatius und Jugendseelsorger in St. Pius; 1974 wurde er Pfarrer in St. Michael, Batenbrock. Nach einer weiteren Station ab 1981 in St. Georg in Essen-Heisingen war er von 1986 bis 2003 in Argentinien tätig. Dort gründete er in Armenvierteln der Stadt Florencio Varela die Pfarrgemeinde San Martín de Porres und baute sie mit auf. Er sorgte unter anderem dafür, dass eine Kirche gebaut wurde, gründete einen Kinderhort für 130 Kinder, eine Pfarrapotheke und eine Volksküche, außerdem Werkstätten, in denen die Menschen ein Handwerk erlernen können. 2003 kam Pfarrer Timpte nach Bottrop zurück und gründete 2007 den Förderverein „Hilfe für Quilmes“, um die Arbeit in Argentinien weiter zu unterstützen. Seine priesterlichen Dienste in Bottrop versah er seitdem vor allem in St. Ludgerus und im Seniorenzentrum St. Teresa. 




Solidarität mit der Ukraine

Weltweit schauen Menschen auf die Geschehnisse in der Ukraine. Die Not der Menschen dort und die Bitte um den Frieden stehen auch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Bottroper Christen und Christinnen. Der Impuls, zu helfen und zu beten, ist sehr deutlich zu spüren.

Folgende Kirchen sind zum Gebet geöffnet:

St. Cyriakus, Kirchplatz 1, von dienstags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, außerdem samstags von 10 bis 12.30 Uhr. Hier liegt auch ein Fürbittbuch aus.

St. Michael, Glückaufstraße 5, täglich von 10 bis 17 Uhr, außer dienstags.

St. Pius, Am Limberg 11, täglich von 10 bis 16 Uhr (Seiteneingang).

Liebfrauen, An Liebfrauen 6, mittwochs und freitags von 17 bis 18 Uhr.

Da es bei den Hilfen sinnvoll ist, die Kräfte zu bündeln, verweisen die beiden Pfarreien auf die guten Kontakte und die Vernetzung, die der Fachbereich Migration des Ortscaritasverbandes hat. Hilfsmöglichkeiten sind im Internet zu finden auf der Seite https://www.caritas-bottrop.de/.  Auch auf der Homepage der Stadt Bottrop sind zahlreiche Unterstützungsangebote aufgelistet. Weitere Information auf www.bottrop.de.



Katholische Pfarrei

Propstei St. Cyriakus

Kirchplatz 2 - 3

46236 Bottrop

 

Pfarrbüro
Tel.: 02041/ 6902 12
Fax: 02041/ 6902 23
E-Mail: pfarrbuero(at)st-cyriakus.de

Di. und Do.    15.00 - 17.00 Uhr
Mi. und Fr.       9.00 - 12.00 Uhr