Herzlich Willkommen

in der Propsteipfarrei St. Cyriakus, Bottrop

 



Rosenkranzgebet für den Frieden und im Oktober

Am Tag der Deutschen Einheit, Montag, 3. Oktober, 17 Uhr, laden wir herzlich zu einem Rosenkranzgebet für den Frieden in die Propsteikirche ein. An diesem Feiertag, der für unser Land eine große Bedeutung hat, wollen wir die Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten, vor allem in der Ukraine in unser Gebet einschließen.

 

Nach dem Friedensgebet laden wir immer donnerstags um 15.30 Uhr zum Rosenkranzgebet in der Cyriakuskirche ein. Der erste Termin ist der 6. Oktober. Weitere Termine sind 13., 20. und 27. Oktober.



Gottesdienste zum Erntedankfest am 2. Oktober

Am Sonntag, 2. Oktober, feiern wir das Erntedankfest.

 

In St. Ludgerus findet an diesem Tag auf dem kleinen Sportplatz neben der Kirche um 11 Uhr ein Gottesdienst statt. Am Ende können wieder Brot, Gemüse und Obst gegen eine Spende erworben werden. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Gruppe „FourFun“ begleitet. Anschließend gibt es für alle auf dem Hof des Ludgerushauses einen kleinen Frühschoppen mit Getränken, Würstchen und (für Vegetarier) Chili sine Carne. Dieser endet um 13.15 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt und der Frühschoppen im Ludgerushaus.

 

In St. Suitbert wird der Gottesdienst zu Erntedank um 11.15 Uhr gefeiert. Inhaltlich dreht sich die heilige Messe um das Thema „Solidarität“. Beim Gottesdienst sollen Lebensmittel gesammelt werden, die dann an die „Tafel“ weitergegeben werden. Gottesdienstteilnehmer:innen sind dazu eingeladen, Lebensmittel mitzubringen, wie z.B. Nudeln, Reis (auch Milchreis), Gewürze, Konserven (Glas und Dose) mit verschiedenen Inhalten, Dosenbrot, Kaffee (gemahlen), Tee, Haferflocken, Mehl, Gemüse- oder Fleischbrühe, Haltbare Milch, Puddingpulver, Marmelade, haltbare Brotaufstriche, Saft. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den Familienchor St. Suitbert.

 

In St. Cyriakus sind um 11.15 Uhr Familien zu einem Wortgottesdienst zu Erntedank im Haus Kirchplatz 2/3 im Gemeindesaal auf der ersten Etage eingeladen. 



Einladung zur dramatischen Lesung des Johannes-Evangeliums - Interview mit Pastor Andreas Willenberg und Britta Walkowiak

Am Freitag, 30. September, ist es soweit:

Schauspielerinnen und Schauspieler lesen im Ludgerushaus das Johannes-Evangelium – und zwar nicht nur einzelne Abschnitte, sondern den gesamten Text. Eine Lesung, die einen neuen Zugang zu dem Evangeliumstext verschaffen kann und seine dramatische Qualität vor Augen führt. Die Beschreibung des Lebens Jesu wird auf neue Form erfahrbar.

 

Alle weiteren Informationen zu der zweieinhalbstündigen Lesung sowie ein ausführliches Interview mit den Initiatoren des Projekts, Pastor Andreas Willenberg und Gemeindereferentin Britta Walkowiak, finden sich unter folgendem Button:



Start der neuen Erstkommunionvorbereitung

 

Auf unsere Homepage finden Sie schon jetzt alle Informationen rund um die Erstkommunion.

Die Einaldungsschreiben werden bis zum 20.08. an alle Haushalte zugestellt, deren Adresse uns vorliegt. Sollten Sie bis dahin keine Information erhalten haben, können Sie sich die Informationen auch hier herunterladen:




Propstei- und Projektchor überzeugte mit Latin Jazz Mass

Mit der Latin Jazz Mass hat der Propstei- und Projektchor am Sonntag, 4. September, in St. Cyriakus ein mitreißendes Programm geboten. Es war das erste Konzert der Sänger:innen nach einer coronabedingten Pause von zwei Jahren. Abgesehen von der Jazz-Messe waren noch zwei Werke für Orgel und Jazz-Quartett von Sigfrid Karg-Elert und Felix Mendelssohn-Bartholdy zu hören – bearbeitet von Rolf von Ameln. Die Gesamtleitung sowie das Orgelspiel hatte Kirchenmusikerin Ursula Kirchhofff inne.

Der Chor - begleitet vom Ean Gidman Quartett - brachte das vielfältige Jazz-Werk von Martin Völlinger, das durch unterschiedliche Stile wie Salsa, Samba, Pop oder auch Funk besticht, gekonnt zum besten. Schwer zu sagen, ob dabei die eher getragenen Melodien oder die fetzigen Rhythmen beeindruckten, die sie Sänger:innen kaum still stehen ließen. Einprägsam waren alle Melodien der Messe, die für Liturgie und Konzert gleichermaßen geeignet ist. Ebenfalls beeindruckend auch kurze Soli einzelner Sänger:innen, die zeigten, dass der Chor mit eindrucksvollen Stimmen aufwarten kann. Der Schlussteil „Singt das Lied der Freude über Gott“ hätte in seiner Fröhlichkeit, darüber hinaus mit Schlagzeug und Saxophon-Einlage, kaum überzeugender klingen können. Die Zuhörer:innen belohnten die Darbietung mit „Standing Ovations“, Sänger:innen und Musiker revanchierten sich mit einer Zugabe.


Dokufilm-Festival findet bis Oktober auf dem Kirchplatz statt

In diesem Monat findet wieder das Dokufilm-Festival auf dem Kirchplatz statt. Besucher:innen können auf einer Leinwand an der St.-Cyriakus-Kirche Filme anschauen, über die sie im Anschluss diskutieren können. Die Organisatoren vom Marktviertel möchten dabei über das Ruhrgebiet sowie über soziale und wirtschaftliche Themen sprechen. Filmpartner für das Festival sind das Grimme-Institut und das ZDF.

 

St. Cyriakus ist unter Mitwirkung des gemeinnützigen Vereines Marketing für Bottrop organisatorischer Partner. Bei starkem Regen fällt das Open-Air-Kino aus. Die kostenlosen Karten gibt es im Marktviertel-Kiosk, Kirchplatz 4.

 

Die Organisatoren hatte im Vorfeld mit einer Crowdfunding-Aktion über 3000 Euro an Spenden eingenommen. Darüber gibt es finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bottrop sowie den Verfügungsfonds und den Stärkungsfonds. Ein Sponsor ist zudem die Sparkasse Bottrop.

 

Das Programm ab 2. September, immer freitags von 19.30 bis 22 Uhr:

  • 2. September: Ruhrpott – Revier im Umbruch: Der Mythos vom Schmelztiegel. Diskussion: Wie kann das Ruhrgebiet seine Zukunft bauen?
  • 9. September: Heimatflimmern – Fußball im Revier: Wie alles begann. Diskussion: Das alte Ruhrgebiet – was kommt nach der Nostalgie?
  • 16. September: Nawalny. Ein Film von Maria Pevchikh. Diskussion: Hintergründe über den Kampf gegen Putins Mafiaherrschaft.
  • 23. September: Auf der Spur des Geldes. Spenden und Korruption. Diskussion: Was kann Journalismus leisten? Wie deckt man Affären wie den Parteispenden-Skandal der AfD auf?
  • 1. Oktober: Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding. Diskussion: Das Ruhrgebiet im Zerrspiegel des Kinos: Wie realistisch bildet eine Komödie das Leben im Ruhrgebiet ab?



Pfarrer Martin Cudak verlässt Bottroper Pfarrei St. Joseph

Pfarrer Martin Cudak verlässt die Pfarrei St. Joseph. Aus gesundheitlichen Gründen hat er nach langer Überlegung Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck um die Entpflichtung vom Amt des Pfarrers der Bottroper Pfarrei gebeten. Am ersten Advent wird Cudak seinen Dienst als Pastor in der Propsteiparrei St. Pankratius in Oberhausen-Osterfeld antreten und dort das Pastoralteam unterstützen. Über die Nachfolge in der Leitung der Pfarrei St. Jospeh werden zurzeit Gespräche geführt.


Rund 50 Pilger:innen machten sich auf den Weg nach Sterkrade

Mit dem Thema „Schöpfung bewahren“ haben sich am Freitag, 26. August, rund 50 Teilnehmer:innen auf den Weg zum Bildnis der „Mutter vom Guten Rat“ in der Propsteikirche St. Clemens in Oberhausen-Sterkrade gemacht. Zur traditionellen Fußwallfahrt eingeladen hatte wieder der Förderverein Herz Jesu. Zahlreiche der Pilger:innen gehörten dem Kreis der Firmanden der Propstei an, die auch eine der fünf Segensstationen gestaltet hatten. Der Austausch der Teilnehmer:innen auf dem acht Kilometer langen Weg war so intensiv, dass die Gottesdienstzeit in Oberhausen mit 20 Uhr knapp eingehalten werden konnte. Pastor Peter Keinecke feierte dort mit allen Gläubigen – einige waren auch direkt nach Sterkrade gekommen – unter anderem mit einer Lichterprozession einen stimmungsvollen Gottesdienst. Ganz im Sinne des Themas nutzen die Pilger:innen für den Rückweg den öffentlichen Nahverkehr und übernahmen damit ganz praktisch Verantwortung für die Schöpfung. Der Ausklang fand am Bottroper Kirchplatz im „STÜCK.gut“ statt, wo sich alle mit Gegrilltem und Getränken stärken konnten.


Prälat Rolf Linse organisiert seit 50 Jahren Hilfe für Indien

Seit einem halben Jahrhundert setzt sich Prälat Rolf Linse unermüdlich für die von ihm gegründete „Indienhilfe Bottroper Realschüler“ ein. Viele Bottroper kennen ihn von seinem Verkaufsstand auf dem Markt an der St.-Cyriakus-Kirche, den der 89-Jährige mittlerweile nicht mehr betreibt. Wohl aber ist er immer noch Ansprechpartner für die Hilfsorganisation, mit der er in den vergangenen 50 Jahren viereinhalb Millionen Euro an Spenden eingenommen hat.

 

Begonnen hatte die Hilfe zunächst mit der Unterstützung von Jungen mit Behinderung und deren Ausbildung, ausgeweitet wurde sie im Laufe der Zeit unter anderem auch für mittellose kranke Menschen, den Bau von Schulen, Krankenhäusern und Kirchen, ebenso für die Ausbildung von Ordensfrauen und Priesternachwuchs. 28 Mal ist Prälat Linse in den vergangenen fünf Jahrzehnten in Indien gewesen, fünfmal auch in Begleitung von Schülerinnen und Schülern. Zu einem Indien-Experten hat er sich dabei entwickelt, der regelmäßig in Ausstellungen und Vorträgen informierte. In St. Bonifatius im Fuhlenbrock gibt eine Dauer-Ausstellung Einblick in die Geschichte der Organisation.

 

Auch zahlreichen Ehrungen hat er für sein Engagement erhalten, unter anderem 2002 die Ernennung zum Prälaten durch Papst Johannes Paul II. und 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Erst jüngst erhielt er noch Post von Oberbürgermeister Bernd Tischler, der ihm für 50 Jahre Indienhilfe dankte. Einen herzlichen Glückwünsch an Prälat Linse zum runden Jubiläum und ein großes Dankeschön für seinen Einsatz!


Neuer Flyer informiert über Ansprechpartner:innen

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Ansprechpartner:innen aus dem Pastoralteam
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Eine neuer Fyler informiert über die Ansprechpartner:innen aus dem Pastoralteam in den pastoralen Räumen der Pfarrei. Das Faltblatt liegt in den Kirchen aus und kann auch hier heruntergeladen werden.



Präventionsschulungen von September bis November

In diesem Jahr sind noch drei Präventionsschulungen geplant: Am 30. September findet eine Online-Basis-Schulung in der Zeit von 17.30 bis 20.30 Uhr statt. Dieses Angebot richtet sich an ehrenamtlich Tätige, die nicht im engen und regelmäßigen Kontakt mit Kindern arbeiten oder die nach einer Zeit von fünf Jahren eine Vertiefung benötigen.

Basisplus-Schulungen finden statt am 22. Oktober von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr in Präsenz und am 5. November von 9 bis 14 Uhr online.

Diese intensiven Schulungen werden angeboten für alle, die regelmäßig und im engen Kontakt mit Kindern arbeiten, beispielsweise Katechetinnen oder Katecheten und Leiter und Leiterinnen von Kinder und Jugendgruppen.

Anmeldungen bitte per E-Mail an

praevention(at)st-cyriakus.de



Bibelgespäch zum Markus-Evangelium seit 8. September

Seit Donnerstag, 8. September, 19 Uhr, sind Interessierte alle 14 Tage zu einem Bibelgespräch zum Markus-Evangelium eingeladen. Das Gespräch mit Pastor Peter Keinecke findet in der Marien-Kapelle der St.-Cyriakus-Kirche statt. Das Evangelium wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam in kleinen Abschnitten gelesen, um in dem Text unter anderem die Nähe Jesu zu erfahren. Auch soll zusammen überlegt werden, was die Worte Jesu heute für jeden persönlich und gesellschaftlich bedeuten und was sie für die Menschen damals bedeutet haben könnten.

 

Jedes Treffen dauert etwa eine Stunde. Auch eine Teilnahme an einzelnen Treffen ist möglich. Der nächste Termin ist Donnerstag, 6. Oktober. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, eine Bibel mitzubringen.




Die neuen Messdienerpläne sind online...

Die neuen Messdienerpläne stehen ab sofort für euch zum Herunterladen auf der Messdienerseite bereit. So könnt ihr auch unterwegs darauf zugreifen.



St. Cyriakus sucht Mitarbeiter:in für die Verwaltung

Die Propstei sucht zum 1. November 2022 eine/n Verwaltungsangestellte/n (m/w/d) für eine unbefristete Anstellung in Teilzeit mit 80 Prozent (32 Stunden) Beschäftigungsumfang. Die vollständige Stellenausschreibung findet sich in der Datei zum Domwload.

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Stellenausschreibung Verwaltung
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Bibel teilen online wieder ab dem 28. September

Foto: dozemode / Pixabay.com
Foto: dozemode / Pixabay.com

Zum „Bibel-teilen online“ sind wieder alle Interessierten am Mittwoch, 28. September, eingeladen. Gemeinsam mit Diakon Carsten Ossig und Team lesen die Teilnehmer:innen das Evangelium des nächsten Sonntags, kommen darüber ins Gespräch und teilen ihre Gedanken mit. Anmeldungen bitte per E-Mail an carsten.ossig(at)st-cyriakus.de, damit die Zugangsdaten für die Videokonferenz verschickt werden können.


Weitere Termine sind
12. Oktober
23. November
14. Dezember

jeweils von 19 bis 19:45 Uhr.

Das Bibel Teilen ist ein offenes Angebot, das auch nur an einzelnen Terminen wahrgenommen werden kann.




Harry Potter begleitete KjG an den bayerischen Forggensee

Schule in den Ferien? Das klingt nicht gerade verlockend. Wer jedoch an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen wurde, sieht das vielleicht anders. Mit dem Thema „Harry Potter und die Hüter der vier Elemente“ ließen sich dort jetzt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren auf Einladung der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) St. Elisabeth und St. Ludgerus verzaubern. Zugegeben: Die „Zauberlehrlinge“ verbrachten die zehn Tage nicht wirklich in Hogwarts, sondern auf dem Jugendzeltplatz Mangmühle im bayerischen Roßhaupten. Aber um die Figur des Zauberschülers Harry Potter, den die britische Autorin J. K. Rowling vor 25 Jahren literarisch zum Leben erweckte, ging es trotzdem.

 

Die acht KjG-Leiter:innen hatten sich eine spannende Geschichte rund um den jungen Zauberer ausgedacht: Harry sei von sogenannten Todessern gefangen genommen worden und warte darauf, von den „Neuschülern“ befreit zu werden. „Um einen passenden Zauberspruch zu bewirken, sollten sich die Kinder und Jugendlichen mit den vier Elementen auseinandersetzen“, erklärte KjG-Leiter Sebastian Heß. Das schafften sie dank zahlreicher erfüllter Aufgaben sowie dem Schreiben von Lagersongs, der Gestaltung einer Fahne, dem Bau eines Turms und nicht zuletzt dem Quidditch-Spiel, eine Sportart aus der Zauberer-Welt, bei der die Spieler auf Besen durch die Luft fliegen. Zu so viel Zauberei waren zwar auch die KjGler nicht in der Lage. Das Ballspiel auf selbstgebastelten Besen ließ jedoch ein Gefühl für den Zauberer-Sport aufkommen und bereitete auch ohne echte Flugkünste Spaß.

 

Weitere Spiele, Theateraufführungen, Lagerfeuerrunden und das Baden im nahe gelegenen kristallklaren Forggensee rundeten das Programm ab. Auch ein Tagesausflug ins nur wenige Kilometer entfernte Füssen gehörte dazu. Dort sorgten ein Baumkronenweg sowie ein Spielplatz für Begeisterung. Darüber hinaus konnte jeder auf eigene Faust die sehenswerte Altstadt erkunden.

 

„Den Kindern hat das Zeltlager viel Spaß gemacht“, ist sich Sebastian Heß sicher. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause sei es schön für sie gewesen, wieder zusammen verreisen zu können. Trotz mancher Anstrengung und Vorbereitung hätten auch die Leiter eine tolle Zeit verbracht. Schule in den Ferien? Die Antwort konnte in diesem Fall nur positiv ausfallen. Wenn die Zeit nach den Ferien nur auch so abenteuerlich wäre…


Ukrainehilfe bittet um Unterstützung für Füchtlinge

Die Ukrainehilfe der Stadtkirche Bottrop ruft zur Unterstützung der Menschen der beiden neuen Flüchtlingseinrichtungen an der Schubertstraße und an der Hans-Böckler-Straße auf. An der Schubertstraße leben bisher 16 Personen – 7 Kinder, 2 Jugendliche, 7 Erwachsene, alle aus der Ukraine – und an der Hans-Böckler-Straße 10 Personen. Die Zahlen dürften sich zunehmend steigern, da die Unterkünfte je bis zu 80 Menschen Platz bieten.

 

Wer helfen möchte, kann das beispielsweise durch das Angebot von Gesprächsgruppen, mit gemeinsamen Spaziergängen, Verbindungen zu Sportgruppen, durch gemeinsames Kochen und Angebote für Kinder, aber auch durch materielle Hilfe wie Kleidung, Fahrräder, Spielzeug oder Schulmaterial. Für weitere Informationen können sich Interessierte per E-Mail wenden an ukrainehilfe(at)stadtkirche-bottrop.de



Gottesdienste in St. Ludgerus wie vor Corona-Pandemie

In St. Ludgerus werden seit dem 18. Juni die Gottesdienste wieder wie vor dem Beginn der Corona-Pandemie gefeiert. Um 17 Uhr findet samstags in St. Bonifatius die Vorabendmesse statt, sonntags wird die heilige Messe um 11.30 Uhr in St. Ludgerus gefeiert.

 

 




St. Cyriakus weiht neues Haus Kirchplatz 2-3 ein

Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.
Dieter Hoffmann (l.), Propst Dr. Jürgen Cleve und Thomas Hellbach bei der Segnung des Grundsteins.

 

Mit einem feierlichen Festakt und Vertretern aus Kirche und Gesellschaft hat die Propsteipfarrei St. Cyriakus am 11. Juni das neue Haus Kirchplatz 2/3 eröffnet. Propst Dr. Jürgen Cleve begrüßte rund 80 geladene Gäste im großen Saal in der ersten Etage. Nach Grußworten und Gebet - musikalisch umrahmt von Kirchenmusikerin Bogyung Kim am Klavier -  wurde der Grundstein im Erdgeschoss enthüllt und gesegnet. Im Anschluss segnete der Propst auch alle weiteren Etagen. Bis zum Nachmittag wurde das Haus dann mit Führungen der Öffentlichkeit präsentiert.

 

„Das ist ein wichtiger Ort für uns alle“, betonte Propst Cleve beim Festakt. Es sei ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, ein Ort „mitten in der Stadt“, so Cleve über das neue Haus, das unmittelbar neben der St.-Cyriakus-Kirche liegt. Mit Entschiedenheit hätte sich die Pfarrei noch unter Propst Paul Neumann für den Neubau entschieden, um zentral in Bottrop anwesend zu sein.

 

Bereits im Jahr 2014 hatten die Pläne für das Haus Kirchplatz 2/3 begonnen. Martin Oppermann, stellvertretender Kirchenvorstand, und Marie-Luise Schrader vom Pfarrgemeinderat dankten allen, die seither an der Umsetzung der Pläne gearbeitet hatten. „Dieses schöne Ergebnis wird heute mit Ihnen gefeiert“, sagte Martin Oppermann.

 

Ein besonderer Dank ging dabei an Dieter Hoffmann, der die Arbeiten am Bau seitdem ehrenamtlich koordiniert hatte. Mit viel Herzblut präsentierte er die Entwicklung des Hauses, das von Architekten aus dem Haus „FEJA + KEMPER“ entworfen wurde.  Sein Bildvortrag - angefangen von einer „Perspektivwerkstatt“ unter der Überschrift „Chancen des Projekts Kirchplatz 2/3“ über den Architektenwettbewerb und die ersten Bauschritte bis hin zu Schwierigkeiten bei der Stahllieferung für das Treppenhaus, die letztendlich auch die Eröffnung zeitlich nach hinten verschoben hatten -  machte deutlich, was in den vergangenen Jahren geschehen war. Mit Blick auf das Protokoll der Werkstatt vor acht Jahren zeige sich, dass sich damalige Ideen erfüllt hätten, erklärte Hoffmann, wie beispielsweise Raum für alle Gruppen und Verbände zu bieten, ebenso für moderne citypastorale Angebote etwa mit „STÜCK.gut“ im Erdgeschoss des Hauses.

 

„Kirche geht hier einen besonderen Weg“, unterstrich auch Architekt Franz-Josef Feja. Mit einem Haus, das die Menschen einlade, übernehme Kirche Verantwortung für die Menschen in der Stadt. Der besondere Anspruch, für die Menschen da zu sein, hatte auch architektonisch ausgedrückt werden sollen. So ließen die großen Glasfenster an der Außenfassade es zu, dass innen und außen miteinander kommunizierten. Das neue Haus sei zwar eigenständig, füge sich aber gut ein, es habe eine eigene Identität, sei aber Teil der Stadt. „Ich wünsche Ihnen, dass das pralle Leben hier stattfindet“, so der Architekt.

 

Als eine „absolute Bereicherung für die Stadt“, bezeichnete Oberbürgermeister Bernd Tischler Kirchplatz 2/3. Es sei auch ein Symbol für einen Entwicklungs- und Veränderungsprozess in der Pfarrei. Es stelle die Gemeinde sprichwörtlich in ein neues Licht und sei eine neue zentrale Anlaufstelle. Gerade mit „STÜCK.gut“ sei ein besonderer Ort entstanden, der „mehr Raum für Bottrop“ biete.

 

Dass St. Cyriakus auf ökumenische Verbundenheit Wert legt, belegten die Worte von Lisa Krengel, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop im Pfarrbezirk Altstadt. Sie freue sich auf die gute Nachbarschaft und betonte die Ähnlichkeiten des Hauses mit dem nahe gelegenen Martinszentrum, das ebenfalls von „FEJA +  KEMPER“ entworfen wurde.

 

Einen besonderen Gruß von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck überbrachte Markus Potthoff, Leiter des Ressorts Kirchenentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat. Mit der Sprache seiner Architektur und seinem inhaltlichen Anspruch ein offenes Haus zu sein, setze die Pfarrei mit Kirchplatz 2/3 ein positives Zeichen in Zeiten, in denen Kirche stark in die Krise geraten sei. Doch das sollte an diesem Vormittag nicht weiter Thema sein. Stattdessen dankte er unter anderen Diözesanbaumeister Thomas Tebruck und Verwaltungsleiter Thomas Hellbach, die maßgeblich an Entwicklung und Umsetzung der Pläne beteiligt waren. Allen voran ging sein Dank aber an Dieter Hoffmann für seinen über Jahre andauernden unermüdlichen Einsatz für das Pfarreiprojekt. Zum Ausdruck überreichte er ihm das Ehrenzeichen des Bistums Essen, das Dieter Hoffmann sichtlich bewegt entgegennahm.

 

Der Tag der Eröffnung endete am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz.  „Du bist ein guter Ton in Gottes Melodie!“ lautete das Thema. Es passte auch zum Leben im neuen Haus, in dem sich jeder auf seine Art und Weise einbringen kann – quasi wie unterschiedliche Töne in einer gelingenden Melodie.

 


Gedenkstein erinnert an von Missbrauch Betroffene

Vor der St.-Cyriakus-Kirche ist am Donnerstag, 2. Juni, im Beisein von Bürgermeister Klaus Strehl, Propst Dr. Jürgen Cleve, Vertret:innen des Bistums Essen und der Propstei sowie zahlreichen Interessierten ein Gedenkstein enthüllt worden. Er soll an Menschen erinnern, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Initiatoren des Projekts sind Markus Elstner und Wilfried Fesselmann, die beide Missbrauch erfahren und sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen haben. Sie waren in den 70er-Jahren Opfer des Priesters Peter H., während dieser in Bottrop, später in Essen eingesetzt war. Anfang der 80er-Jahre wurde H. nach Bayern in das Erzbistum München und Freising versetzt. In dem im Januar vorgestellten Münchner Missbrauchsgutachten wurde seine Geschichte aufgearbeitet.

 

Von Bottrop aus, wo die Taten begannen, soll der Stein durch Deutschland wandern, zu allen Orten, an denen Peter H. lebte und leider immer wieder Opfer hinterließ. „Es ist ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt“, betonte Markus Elstner bei der Enthüllung. Schließlich hat Elstner, der erst nach Jahrzehnten erstmals über seine Erlebnisse gesprochen hatte, bereits verschiedene Aktionen angestoßen. Nicht zuletzt ist er auch Mitglied im Betroffenenbeirat des Bistums Essen zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Zusammen mit einem Steinmetz hat er daran mitgearbeitet, aus einem alten Grabstein den Gedenkstein werden zu lassen. „Wer das Schweigen bricht…bricht die Macht der Täter“ steht unter anderem darauf. Der 660 Kilogramm schwere und 1,10 Meter hohe Stein soll von Bottrop aus weiter nach Essen, München, Grafing, Oberneukirch, Garching, Engelsberg und Bad Tölz gebracht werden. Von dort soll er wieder nach Essen kommen und vielleicht seinen Platz vor dem Essener Dom finden.

 

„Der Stein soll im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein des Anstoßes sein“, betonte Bürgermeister Klaus Strehl vor der St.-Cyriakus-Kirche. Menschen sollten sich gezielt mit dem Thema Missbrauch auseinandersetzen und eine Struktur der Hilfe und des Vertrauens aufbauen. Die Aufarbeitung solle auch dazu beitragen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholten. Viele betroffene Menschen bräuchten Jahre, um sich zu öffnen, anderen gelinge es gar nicht. Gerade auch an diese „stillen Opfer“ solle der Stein erinnern. „Es ist gut und wichtig, dass der Stein hier steht“, stellte auch Propst Cleve klar. Mitten in der Stadt an der Kirche sei es ein Ort, an dem die Betroffenen mit ihrer Geschichte sichtbar würden und „Gefühle wie Ohnmacht, Betroffenheit und Wut Raum bekommen“. Kirche werde damit gemahnt, die Betroffenen nicht alleine zu lassen und mit allen Kräften dafür Sorgen zu tragen, dass es zu keinen weiteren Taten komme.

 

Etwa sechs bis acht Wochen wird der Gedenkstein vor der St.-Cyriakus-Kirche stehen. Ein QR-Code auf dem Sockel verweist auf eine Internetseite mit zusätzlichen Informationen. Dann wird der Stein nach Essen-Rüttenscheid gebracht, wo er weiter an Menschen erinnern soll, deren Leben durch sexuellen Missbrauch zerstört wurde.

Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann
Markus Elstner (l.) und Wilfried Fesselmann


Seniorencafé im neuen Haus am Kirchplatz eröffnet

Das neue Haus am Kirchplatz 2-3 füllt sich immer mehr mit Leben: Nach der Eröffnung von Stück.gut im Erdgeschoss hat auch das Seniorencafé (SC) wieder geöffnet. Es ist im ersten Obergeschoss des Hauses untergebracht. Wie früher in der „SB“ (Seniorenbegegnungsstätte) erwartet dort Maria Hoffmann (nach Voranmeldung) jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag Interessierte ab 15 Uhr zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Bis gegen 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort Zeit mit Gesprächen oder auch Spielen verbringen.

 

 

 

 

Am Mittwochmorgen gibt es ebenfalls im ersten Obergeschoss auch wieder das Seniorencafé der Stadt Bottrop – organisiert von Edda Kiepert vom Senioren-Beirat. Ab 8 bis etwa elf Uhr lässt sich dort bei Kaffee und belegten Brötchen in den Tag starten.

 



Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung beim Singen

Der Krisenstab des Bistums Essen weist darauf hin, dass es – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum mehr gibt. Aus diesem Grund entfällt auch die Maskenpflicht in Kirchen- und Gottesdiensträumen. Sie ist weder am Sitzplatz noch beim Hineingehen noch beim Verlassen des Kirchenraumes noch bei Bewegungen innerhalb des Gottesdienstes vorgeschrieben. Auch beim Gemeindegesang ist die Maske nicht mehr verpflichtend zu tragen. Es wird aber gleichwohl empfohlen, die Maske beim Singen zu tragen. Ebenso wird empfohlen die Maske zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehören, nicht eingehalten werden können. Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstandes besteht nicht mehr.

 



Katholische Pfarrei

Propstei St. Cyriakus

  

Kirchplatz 2 - 3

46236 Bottrop

 

Pfarrbüro

Tel.: 02041/ 6902 12

Fax: 02041/ 6902 23

E-Mail: pfarrbuero(at)st-cyriakus.de

Di. und Do.    15.00 - 17.00 Uhr

Mi. und Fr.       9.00 - 12.00 Uhr